11:16 18 Oktober 2017
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    FPÖ-Politiker: Krim wird „Paradies“ für Europäer - Sanktionen nicht länger haltbar

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    Wirtschaft
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    Der österreichische Politiker Hans-Jörg Jenewein (FPÖ) erwartet, dass sich bald immer mehr europäische Staaten von ihren Sanktionen gegen die Krim verabschieden und sie die russische Schwarzmeerhalbinsel zu einem Urlaubsparadies werden lassen.

    Krim
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    Jenewein, der in der vergangenen Woche am 3. Wirtschaftsforum in Jalta an der Südküste der Krim teilgenommen hat, ist überzeugt, dass Politik und Wirtschaft auf der Krim untrennbar seien. In den letzten Jahrzehnten sei hier wenig investiert worden, aber dies werde sich bessern, äußerte das Mitglied des Österreichischen Bundesrats im Gespräch mit der Sputnik-Korrespondentin Natalia Pawlowa.

    Nach der Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland seien hier – trotz der westlichen Sanktionen – bereits positive Veränderungen zu verzeichnen.

    „Das Wichtigste ist, dass die Infrastruktur, die Straßen, auf Vordermann gebracht werden. Am Flughafen hat man ganz viel investiert und gebaut. Ich denke, dass gerade die Krim mit diesem wunderbaren Klima ein Paradies für Erholungssuchende in ganz Europa sein kann.“

    Der Politiker sieht insbesondere im Tourismus große Chancen für die Halbinsel. Die Sanktionen sind nach seiner Einschätzung „nicht mehr länger haltbar“.

    „Ich nehme an, dass sich in den nächsten Monaten immer mehr europäische Staaten davon verabschieden werden. Ich wünsche mir das auch, und wir betreiben das auch aktiv. Und ab dem Zeitpunkt, wo die Sanktionen wegfallen, wird die Halbinsel ein Paradies für Urlauber und Touristen sein. Man kann nur jedem raten, hierher zu kommen.“

    Jenewein verwies darauf, dass das Verhältnis zwischen Russland und Österreich schon immer gut gewesen sei. Den Partnerschaftsvertrag, den die Freiheitliche Partei Österreichs im Dezember mit der Kreml-Partei „Geeintes Russland“ geschlossen hat, würdigte er als eine gute Investition in die Zukunft.

    Das Internationale Wirtschaftsforum hat vom 20. bis zum 22. April in Jalta stattgefunden. Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie Experten aus 46 Ländern erörterten an der Schwarzmeerküste Entwicklungsstrategien für die Krim sowie Investitionschancen, die die Schwarzmeerhalbinsel bietet.

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    Tags:
    Freiheitspartei Österreichs (FPÖ), Krim, Österreich
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