07:45 08 Juli 2020
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    Der kanadische Premier Justin Trudeau hat bei seinem jüngsten Telefonat mit US-Präsident Donald Trump den von der amerikanischen Administration eingeführten Strafzoll für die kanadische Holzwirtschaft heftig kritisiert und als unfaire Entscheidung bezeichnet. Dies meldet Reuters.

    Ottawa wird Trudeau zufolge weiterhin aktiv die Interessen der kanadischen Weichholzhersteller verteidigen. Die US-Entscheidung, einen Strafzoll in Höhe von 20 Prozent auf kanadische Weichholzimporte zu erheben, bezeichnete der kanadische Premier als grundlos.

    Er betonte laut dem TV-Sender CTV News, Millionen guter Jobs in den USA seien vom reibungslosen Fluss von Gütern, Dienstleistungen und Menschen zwischen den Nachbarländern abhängig. Man könne den Handel nicht erschweren, ohne der Bevölkerung auf beiden Seiten zu schaden.

    Der Anruf sei ansonsten „sehr freundschaftlich“ verlaufen, hieß es aus dem Weißen Haus.

    Zwischen USA und Kanada gibt es derzeit auch Streit um den Handel von Milchprodukten. Trump warf Kanada am Dienstag via Twitter vor, das Geschäft der Milchbauern in den USA erschwert zu haben.

    ​Die US-Milchindustrie hatte Kanada vorgeworfen, im Zuge einer neuen Preispolitik immer mehr billige Milch in die USA zu liefern. Zudem hatte Kanada die Einfuhr amerikanischer Milch blockiert.

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    Handelsstreit, Holz, Milch, Justin Trudeau, Donald Trump, Kanada, USA