20:40 29 März 2020
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    Serbien muss den Einkauf des russischen Gases von den heutigen zwei auf sechs bis sieben Milliarden Kubikmeter erhöhen, wenn es ein industriell entwickeltes Land sein will, wie der Premierminister und gewählte Präsident des Landes, Aleksandar Vučić, nach seinem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin sagte.

    „Heute beim Forum ‘One Belt, one Road‘ sprach Putin von der Notwendigkeit der Gasverbindung zwischen Serbien und Bulgarien, damit wir wieder russisches Gas beziehen könnten“, so Vučić. „Wenn wir ein industriell entwickeltes Land sein wollen, müssen wir unseren Gasverbrauch von zwei um vier bis fünf Milliarden Kubikmeter erhöhen.“

    Obwohl man ihn nach seinen Worten schon lange zu überzeugen versuche, dass dieses Gas woanders bezogen werden könne, sei er selbst überzeug, dass es dies nur in Russland gebe. „Und geben sie uns die Möglichkeit, es über die Türkei und Bulgarien auf eine beliebige Weise zu bekommen, damit wir 2019 nicht ohne die Gaspipeline bleiben“, zitiert das Portal B92 Vučić.

    Zuvor hatte der Gazpromchef Alexander Nowak mitgeteilt, dass Ungarn und Serbien Interesse an dem Projekt „Turkish Stream“ zeigen würden. Sollten die Einkäufe garantiert werden, so Nowak damals, werde die Vereinbarung über den zweiten Strang dieser Pipeline wieder auf die Tagesordnung gesetzt.

    Am 13. Oktober 2012 schlossen Serbien und Russland ein Regierungsabkommen über den Gasexport bis 2021. Auf der Grundlage dieses Dokuments unterzeichneten „Gazprom Export“ und „Yugorosgas“ am 27. März 2013 einen langfristigen Vertrag über eine jährliche Gaslieferung in Höhe von 1,5 Milliarden Kubikmetern. Diese Vereinbarung stieß in der EU auf Widerstand.  

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    Tags:
    Erhöhung, Gaslieferung, Export, Turkish Stream, Aleksandar Vučić, Wladimir Putin, Serbien, Russland