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16:23 19 August 2019
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    Georgi Muradow (Bildmitte), Vizeregierungschef der Republik Krim (Archiv)

    SPIEF’17: Krim-Vizepremier wirbt für Investitionen auf der Halbinsel

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    Wirtschaft
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    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2017 (43)
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    Die ökonomische Kooperation der Schwarzmeer-Halbinsel Krim macht Fortschritte, erklärte der Vizeregierungschef der Republik Krim, Georgi Muradow. „Wir pflegen bereits Wirtschaftskontakte zu etwa 60 Ländern und haben gesellschaftspolitische Beziehungen zu 80 Staaten“, sagte er am Rande des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF).

    „Auf der Krim dominieren zwei ausgeprägte Richtungen – Tourismus und Agrarwirtschaft. Auch die Baubranche fasst im Zuge der Umsetzung des Föderalen Zielprogramms allmählich Fuß. Diese drei Sparten dürften von besonderem Interesse für ausländische Anleger sein.“

    Muradow erinnerte daran, dass zum 1. Internationalen Wirtschaftsforum in Jalta 2015 Vertreter von 14 Ländern eingefunden hatten. Zum 2. Forum im Jahr 2016 seien Repräsentanten von 26 Staaten und zum 3. Forum in diesem Jahr bereits aus 40 Ländern gekommen. Zuletzt seien Investitionsverträge im Gesamtwert von rund 70 Milliarden Rubel (1,1 Milliarden Euro) unterzeichnet worden, sagte der Vizepremier.

    Als größtes Investitionsprojekt auf der Halbinsel gilt der Bau eines neuen Flughafengebäudes in der Hauptstadt Simferopol im Wert von 32 Milliarden Rubel. Nach der Inbetriebnahme des Komplexes mit einer Fläche von 78.000 Quadratmetern wird die Kapazität des Flughafens auf 3.650 Passagiere pro Stunde bzw. 6,5 Millionen im Jahr steigen.

    Bau eines italienischen Dorfes auf der Krim
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    Bau eines italienischen Dorfes auf der Krim

     

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    Investitionen, St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2017, Georgi Muradow, Krim, St. Petersburg, Russland