05:27 02 April 2020
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    Normalisierung der russisch-türkischen Beziehungen (108)
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    Türkische Firmen nehmen ihre aktive Arbeit auf der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim auf, teilte der Leiter des Tourismusausschusses im Krim-Parlament, Alexej Tschernjak, mit.

    Den Bau des spezialisierten Wasserparks für Kinder beim Hotel „Jalta-Intourist“, der am 26. Juni feierlich eröffnet werde, führte Tschernjak als Beispiel der intensivierten Beteiligung von türkischen Unternehmern auf der Halbinsel an.

    Dieser Wasserpark befinde sich an der Küste des Schwarzen Meeres und sei von der internationalen türkischen Gesellschaft „PolinWaterparks“ projektiert und errichtet worden.

    „Das ist einer der Weltspitzenreiter im Bereich Wasserattraktionen. Wir sehen, dass ausländische Unternehmen keine Angst vor der Sanktionspolitik des Westens haben“, so Tschernjak.

    Investoren aus verschiedenen Ländern interessieren sich demnach aktiv für den Tourismusbereich auf der Krim.

    „Vor kurzem erklärte sich ein Investor bereit, mehrere Millionen Euro in ein Krim-Sanatorium zu investieren.“

    Krim-Brücke
    © Sputnik / Sergey Malgavko
    Russland hatte nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges am 24. November 2015 durch die türkische Luftwaffe über Syrien Einschränkungen in den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei beschlossen, die auch den Import landwirtschaftlicher Produkte aus der Türkei betrafen. Am 22. Mai 2017 hatten Russland und die Türkei eine gemeinsame Erklärung zur Aufhebung der gegenseitigen Handelssanktionen unterzeichnet.

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    Tags:
    Sanktionen, Investitionen, Tourismusindustrie, Krim, Türkei, Russland