18:35 28 Januar 2020
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    Die Gazprom-Holding kann ihre Anteile in Bosphorus Gas und Akfel Holding verkaufen. Somit kann das russische Unternehmen den türkischen Binnenmarkt völlig verlassen und dort nur als Gas-Exporteur bleiben, wie die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch unter Verweis auf eigene Quellen schreibt.

    Ihren Angaben zufolge schließt die Gazprombank ihren Austritt aus der Firma Promak ab, die eine Aktienmehrheit in zwei Firmen – Enerco und Avrasya — besitzt, die russischen Gas in die Türkei importieren. Promak ist ein Joint Venture des Unternehmens Gazprombank und des Traders Akfel Holding.

    Dem Blatt zufolge könnte das Verlassen des türkischen Marktes die Position von Gazprom in den strittigen Preisfragen verstärken, da die Körperschaft nicht mehr direkt an der Aufrechterhaltung der Rentabilität des Vertriebsbusiness interessiert sein werde.

    Anfang Mai hatte Gazprom den Beginn der Verlegung des Meeresabschnitts der Turkish Stream-Pipeline gemeldet. Die Kapazität der ersten zwei Pipelinestränge soll 15,75 Milliarden Kubikmeter erreichen. Es werde geplant, die Arbeiten zur Verlegung der Pipeline bis Ende 2019 abzuschließen. 

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    verlassen, Gaspipeline, Markt, Turkish Stream, Gazprombank, Gazprom, Türkei, Russland