08:48 14 Juli 2020
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    Russland erwägt laut seinem Industrieminister Denis Manturow den Verkauf seiner S-400-Luftabwehrsysteme an die Türkei auf Kredit nicht.

    Am Vortag hatte der Berater des russischen Präsidenten für militärtechnische Zusammenarbeit, Wladimir Koschin, mitgeteilt, dass der Vertrag mit der Türkei für die Lieferung von S-400-Systemen vereinbart, die Kredit-Frage allerdings noch nicht gelöst sei. Dem Direktor für internationale Zusammenarbeit und regionale Politik des staatlichen Technologiekonzerns Rostech, Wiktor Kladow, zufolge wurden die technischen Punkte des Vertrags abgestimmt, wobei die Seiten die weiteren Aspekte des Deals, einschließlich der finanziellen und politischen, noch weiterhin erörtern würden.

    Ende April hatte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu mitgeteilt, sein Land habe mit Russland eine grundsätzliche Vereinbarung über einen S-400-Ankauf erzielt. Derzeit seien die beiden Länder dabei, über den Preis und über eine gemeinsame Produktion zu verhandeln, sagte Cavusoglu der Zeitung „Haberturk“. Anfang Mai bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass die mögliche S-400-Lieferung auch beim jüngsten Treffen zwischen Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan in Sotschi angesprochen worden sei.

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    Deal, Lieferung, Vereinbarung, Vertrag, Kredit, S-400, Wladimir Koschin, Russland, Türkei