11:36 17 November 2018
SNA Radio
    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Neue Transitgaspipeline in Europa: Belgrad hofft auf Moskaus Hilfe

    © Foto: TurkStream
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    11013

    Russland kann Serbien beim Bau der neuen Transitgasleitung an der Grenze zu Bulgarien helfen, sagte der serbische Präsident, Aleksandar Vučić, in einem Interview mit der Agentur RIA Novosti.

    „Wir werden an der Grenze zu Bulgarien eine Abnahme-Gaspipeline entweder selbst oder mit Russlands Hilfe bauen. Somit bekommen wir an der Grenze 9,8 Milliarden Kubikmeter Gas“, so Vučić. „Von uns werden Abzweige zur Republika Srpska, nach Bosnien und Herzegowina, Pristina und Kroatien gerichtet. So werden wir den Transitzoll bekommen.“

    Der Präsident räumte ein, dass dieser Plan nur im Falle des erfolgreichen Baus eines Gashubs in Bulgarien umgesetzt werde. „Wenn sie diese Station auf dem Weg nach Warna einrichten, wird das Gas nach Sofia geleitet und von dort aus nach Serbien“, klärte Vučić auf.

    Ihm zufolge könnte Serbien mithilfe des neuen Projekts und mit ein wenig Glück von 100 bis 150 Millionen Euro im Jahr verdienen.

    Zuvor hatten Russland, Serbien und Ungarn die Verhandlungen über den Bau der Gaspipeline „South Stream“ wieder aufgenommen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Szijjártó: Reanimierung von South Stream erst nach Wahlen in Bulgarien denkbar
    Medwedew zu Turkish-Stream-Gaspipeline: Wir zwingen niemandem etwas auf
    Ankara: Gaspipeline Turkish Stream keine Gefährdung für die Ukraine
    Russische Gaspipeline Turkish Stream erwarten noch Probleme
    Tags:
    Bau, Hilfe, Verhandlungen, Gaspipeline, Grenze, South Stream, Serbien, Russland