02:02 31 März 2020
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    Die irische Regierung bildet nach Angaben der Agentur Bloomberg einen Spezialfonds, der die von der Korporation Apple erhobenen Zusatzsteuern in Höhe von 13 Milliarden Euro (15,2 Milliarden US-Dollar) verwalten soll.

    Neben den irischen Behörden sollen auch Apple-Mitarbeiter an der Organisation des Fonds mitwirken. Es wird erwartet, dass der Fonds einen oder mehrere Manager für die Investitionsverwaltung einstellen wird.

    Die vom iPhone-Hersteller eingezahlten Steuermittel werden im Fonds aufbewahrt, solange der Rechtsstreit zwischen der Korporation und der irischen Regierung über die Zusatzsteuern verhandelt wird, die Apple auf Beschluss der EU-Kommission vom August 2016 in Irland zu leisten hatte. Laut Bloomberg kann der Prozess mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

    Die EU-Kommission war zu dem Schluss gekommen, dass die Steuerermäßigungen der Apple-Korporation in Irland rechtswidrig gewährt worden seien. Dagegen halten die irischen Behörden die genannten Vorzugsbedingungen für rechtmäßig. Wie Apple-Chef Tim Cook dazu äußerte, haben weder die irische Regierung noch die Korporation gesetzwidrig gehandelt.

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    Tags:
    Steuern, Apple, Tim Cook, Irland, USA