22:34 24 Juni 2019
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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Trotz westlicher Sanktionen - Russland baut "Turkish Stream" weiter

    © Foto: TurkStream
    Wirtschaft
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    Trotz der westlichen Sanktionen hält Russland an engen Energiebeziehungen mit seinen Partnern fest. Bei der 86. "Izmir International Fair" – einer türkischen Handels- und Industriemesse – hat der russische Energieminister Alexander Nowak die Öffentlichkeit über die Entwicklungen des "Turkish Stream" aufgeklärt.

    So werde das "Turkish Stream"-Projekt intensiv vorangetrieben.

    Im Moment seien bereits 170 Kilometer der neuen Gaspipeline verlegt worden, so Nowak.

    „Im Mai dieses Jahres hat auf der russischen Schwarzmeerküste der Bau des Seeabschnittes der Gaspipeline begonnen. Im Moment sind bereits 170 Kilometer der Pipeline verlegt worden“, betonte er.

    Dabei erinnerte er daran, dass dieses Projekt im Interesse aller Beteiligten sei. Nicht nur die Gasversorgung der Türkei werde verbessert, sondern auch die Exportwege des russischen Gases nach Europa diversifiziert.

    Der russische Energiegigant „Gazprom“ hat am 7. Mai mit dem Bau des Seeabschnittes der Gaspipeline „Turkish Stream“ angefangen. Das Projekt umfasst den Bau von zwei Pipeline-Strängen, die jeweils 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas transportieren können. Der erste Pipeline-Strang soll das Gas an türkische Kunden liefern; dieser soll im März 2018 in Betrieb genommen werden. Der zweite Strang soll der Versorgung von Süd- und Süd-Ost-Europa dienen und im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden.

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    Tags:
    Energieversorgung, Sanktionen, Gazprom, Alexander Nowak, EU, Türkei, Russland