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    Schutzhelme für Siemens-Mitarbeiter

    Moskau: Gericht verweigert Beschlagnahme von Siemens-Turbinen

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    Wirtschaft
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    Das Moskauer Schiedsgericht hat den Antrag des Konzerns Siemens, Turbinen zu beschlagnahmen und die Inbetriebnahme zu verbieten, am Sonntag abgelehnt.

    Der Konzern hatte im Streit mit einer russischen Firma von dem Staatskonzern Rostec eine einstweilige Verfügung beantragt. Eine gerichtliche Anhörung ist für den 18. September geplant.

    Im Juli hatte Siemens offiziell erklärt, dass alle vier Gasturbinen, die für ein Projekt auf der Taman-Halbinsel bestimmt gewesen seien, „rechtswidrig“ auf die Krim gebracht worden seien. Der Konzern schlug die Aufkündigung des entsprechenden Vertrages vor. Siemens wolle außerdem die Lizenzabkommen mit russischen Unternehmen kündigen, die Lieferungen von Energieausrüstungen an russische Staatsunternehmen aussetzen und neue Kontrollmaßnahmen beschließen, hieß es.

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    Tags:
    Siemens, Krim, Deutschland, Russland