05:45 20 Juni 2019
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    Ölförderung (Archivbild)

    Droht Texas wegen Hurrikan „Harvey“ eine Ölkrise? – Medien

    © AP Photo / Hasan Jamali
    Wirtschaft
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    Hurrikan „Harvey“ wütet in den USA (14)
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    Drei große Ölunternehmen ExxonMobil, Royal Dutch Shell und Petrleo Brasileiro haben die Arbeit ihrer Werke im Bundesstaat Texas wegen des Hurrikans „Harvey“ eingestellt. Das berichtet die Zeitung „The Wall Street Journal“.

    Die drei Unternehmen befinden sich demnach unweit der Stadt Houston, in der sich die Lage aufgrund von „Harvey“ weiterhin zuspitzt. Nach Informationen des Blatts förderte der US-Konzern ExxonMobil 560 000 Barrel pro Tag, das britische Unternehmen Royal Dutch Shell – bis zu 325 000 Barrel und brasilianische Petrleo Brasileiro – bis zu 110 000 Barrel Öl pro Tag.

    Auch die Ölverarbeitungswerke, die sich im Kreis der Stadt Corpus Christi befinden, stoppten ihre Arbeit. Ihre gesamte Leistung betrug mehr als zwei Millionen Barrel pro Tag.

    Der Hurrikan „Harvey“ hatte am Freitagabend den US-Bundesstaat Texas mit Spitzengeschwindigkeiten von 215 Stundenkilometern erreicht. Es war der stärkste Wirbelsturm seit über zehn Jahren, der auf das Festland der USA traf. Er forderte bereits mehrere Todesopfer.

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    Öl, Krise, Einstellung, Arbeit, Ölförderer, Hurrikan, Royal Dutch Shell, ExxonMobil, Texas