07:51 23 September 2017
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    Börse in New York

    US-Schuldenlast erreicht Rekordhöhe

    © REUTERS/ Brendan McDermid
    Wirtschaft
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    Zum ersten Mal in der Geschichte haben die USA mehr als 20 Billionen Dollar an Staatsschulden angehäuft. Das meldet die Zeitung „Washington Examiner“ unter Berufung auf das US-amerikanische Finanzministerium.

    Laut dem Blatt unterzeichnete der US-Präsident Donald Trump am Freitag das Gesetz über die zeitliche Überschreitung der Hürde für Staatschulden. Das ermöglicht unbegrenzte Staatsanleihen. Zurzeit liegt die Verschuldung bei 20,162 Billionen Dollar.

    Mitte März sollen die Staatsschulden bei 19,8 Billionen gelegen haben. Daraufhin habe das US-Finanzministerium Notmaßnahmen ergriffen, damit die Regierung auf weitere Kredite verzichten konnte.

    Während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 hat Trump versprochen, die 19 Billionen Dollar Schulden loszuwerden. Das Versprechen konnte er bisher nicht einlösen. Im Januar 2009 lagen die Staatsschulden noch bei 10,6 Billionen. Unter Obama-Administration ist die Staatsverschuldung um 9,3 Billionen US-Dollar gestiegen, doppelt so viel wie unter der Bush-Präsidentschaft. Der Trend der kontinuierlich zunehmenden Staatsverschuldung begann in den 1970er Jahren und zog mit Ronald Reagan an. Ende der 1990er Jahre unter Bill Clinton wurde der Zuwachs etwas reduziert, um ab 2001 noch rasanter nach oben zu gehen.

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    Tags:
    Versprechen, Staatsschulden, Kredite, Donald Trump, Barack Obama, USA
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