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06:46 17 Juli 2019
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    Sberbank-Präsident German Gref

    Russlands größte Bank unter Sanktionendruck: Sberbank zieht sich aus Europa zurück

    © Sputnik / Wladimir Pesnja
    Wirtschaft
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    Die russische Sberbank will wegen der verhängten Sanktionen den Markt einiger europäischer Länder verlassen. Das hat der Vorstandsvorsitzende der Bank, Herman Gref, am Freitag dem russischen TV-Sender „Rossija 24“ mitgeteilt.

    „Wir optimieren derzeit unsere Tätigkeit in Europa, eine Reihe der Länder werden wir verlassen, wir werden unser Hauptbüro in Europa optimieren. Es ist äußerst schwer, unter den Sanktionen in Europa zu arbeiten“, so Gref.

    Obwohl die Sberbank „eine kleine Bank in Europa“ sei, zähle sie zu den „systemisch wichtigen Banken“ und stehe unter direkter Kontrolle der Europäischen Zentralbank. Unter den aktuellen Umständen sei es schwer, alle mit der Kontrolle verbundenen Ausgaben zu tragen.

    Mehr zum Thema: Wie Sanktionen russischer Wirtschaft geholfen haben – Russlands Wirtschaftsminister

    Die Sberbank ist die größte Finanzinstitution Russlands und verfügt über Filialen im Ausland, darunter in neun Ländern Zentral- und Osteuropas (Sberbank Europe AG, früher Volksbank International) und in der Türkei (DenizBank).

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    Tags:
    Sanktionen, Sberbank, Sberbank Europe AG, Europäische Zentralbank (EZB), German Gref, Russland, Europa