03:52 11 Dezember 2019
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    Hacker aus China gehen vor allem auf deutsche Firmen los – WSJ

    © AFP 2019 / THOMAS SAMSON
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    55 Milliarden Euro hat die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr durch Hackerangriffe aus China verloren. Dies berichtet „The Wall Street Journal“. Ziel der Chinesen sind demnach vor allem deutsche Technologie- und Industriekonzerne.

    Der deutsche Mittelstand ist es, den die Cyber-Räuber aus China ins Visier genommen haben. Vor allem die zahlreichen Patente der deutschen KMU sind für die Chinesen von besonderem Interesse.

    Und die Verluste der Deutschen durch Hackerattacken aus China nehmen zu: Im Jahr 2015 betrugen die Schäden noch 51 Milliarden Euro, wie das Blatt schreibt.

    In Deutschland greifen die Chinesen zu 65 Prozent Technologie- und Industriefirmen an. Zum Vergleich: Unter den US-Zielen chinesischer Hacker machen Technologiefirmen und die Industrie 62 Prozent aus, in Großbritannien — 50 Prozent.

    Deutschland ist bei der Zahl von Technologiepatenten weltweit führend, wie das Blatt schreibt. Im Jahr 2016 haben 3.917 deutsche Firmen entsprechende Patente erhalten; in den USA waren es 1.410 Firmen und in Japan 860.

    Anders als Großkonzerne investieren mittelständische Unternehmen weniger in den Cyber-Schutz. Sie scheuen die Kosten von über 100.000 Euro pro Jahr für eine Firma mit 1.000 Angestellten. Rund 90 Prozent der kleineren Unternehmen in Deutschland erwirtschaften laut dem Blatt weniger als eine Million Euro Jahresumsatz.

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    Tags:
    Cybersicherheit, Verlust, Geld, Räuber, Hackerattacken, USA, China, Deutschland