18:21 17 November 2017
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    Erdölpumpe in Südrussland

    Rosneft-Chef: „Gerüchte über Tod des Erdöls stark übertrieben“

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    Wirtschaft
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    Trotz wachsender Anteile erneuerbarer Energien wird Erdöl in den nächsten Jahrzehnten laut Igor Setschin seine Bedeutung nicht verlieren. Der Chef von Russlands größtem Ölkonzern Rosneft warnt sogar vor einem Öldefizit in der Welt.

    „Ich darf Ihnen versichern, dass die Gerüchte über den Tod des Erdöls stark übertrieben sind“, sagte Setschin am Donnerstag auf dem 10. Eurasischen Wirtschaftsforum in Verona. „Erdöl wird auch in 20 bis 30 Jahren die Grundlage des weltweiten Energiemix bilden.“

    Mehr noch: Das zu erwartende Weltwirtschaftswachstum, insbesondere in den Entwicklungsländern, werde den Bedarf an flüssigen Kohlenwasserstoffen in den nächsten zehn Jahren um 0,7 bis 0,8 Millionen Barrel pro Tag nach oben treiben.

    Eine „Desynchronisation“ zwischen Investitionen und Weltwirtschaftswachstum könnte das Erdöl sogar zu Mangelware machen. Ölproduzenten müssten in ihren Entwicklungsstrategien alle Risiken einkalkulieren.

    Rosneft ist in der russischen Ölindustrie die unangefochtene Nummer eins und gemessen an Reserven das größte börsennotierte Öl- und Gasunternehmen der Welt.

    Zum Thema:

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    Tags:
    Erdöl, Rosneft, Russland
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