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    Kiewer Justiz will 6,7 Milliarden Dollar an Gazprom-Eigentum kassieren

    © REUTERS / Dado Ruvic
    Wirtschaft
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    Die ukrainische Justiz und das Kartellamt des Landes fordern vom russischen Gaskonzern Gazprom eine Strafzahlung in Höhe von knapp sieben Milliarden Dollar. Um die Strafe einzutreiben, dürfen die Behörden – anders als bisher – das gesamte Eigentum des Konzerns heranziehen.

    Ein Gericht in Kiew hat entsprechend geurteilt, wie das Magazin „Expert“ berichtet.

    „Einfach gesagt: Durfte man bisher nur jene Mittel von Gazprom einkassieren, die auf den Bankkonten hinterlegt waren, so wurde die Strafe jetzt auf das gesamte Eigentum des Schuldners ausgeweitet“, schrieb der ukrainische Justizminister Pawel Petrenko bei Facebook.

    Das Gerichtsurteil sei wenige Tage nach seiner Verkündung veröffentlicht worden.

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    Tags:
    Forderung, Zahlungen, Milliarden, Gerichtsbeschluss, Anklage, Justizministerium, Gazprom, Pawel Petrenko, Russland, Ukraine