23:12 17 Juli 2018
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    „Größter Betrug aller Zeiten“: „Wolf of Wall Street“ warnt vor Bitcoins und Co.

    © Sputnik / Wladimir Astapkowitsch
    Wirtschaft
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    Jordan Belfort, bekannt als "Wolf of Wall Street", hat in einem Interview für die Financial Times vor Börsengängen mit Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum gewarnt.

    Belfort vergleicht die Initial Coin Offerings (ICOs), sprich virtuelle Krypto-Börsengänge, mit unsauberen Techniken an der Wallstreet der 70er und 80er, als Unternehmen Geld von Investoren aufnahmen, ohne jedoch anzugeben, wie das Geld ausgegeben werden würde.

    Damals sei der Wert der eigenen Anteile hochgetrieben und verkauft worden, bevor der Markt zusammenbrach. Auch jetzt könnte etwas Ähnliches geschehen, was jedoch niemanden davon abhalten werde, in Kryptowährungen zu investieren.

    „Alle, sogar ihre Großmutter, wollen jetzt sofort aufspringen“, sagte er. „Ich sage ja nicht, dass etwas mit der Idee von Kryptowährungen oder der Tulpenmanie nicht stimmen würde. Es sind einfach die Leute, die sich dann einmischen und die Idee bastardisieren.“

    85 Prozent der Promotoren hätten sicherlich keine schlechten Absichten, aber die fünf bis zehn Prozent, die auf einen Betrug abzielen, würden das Ganze zu einem „f…king desaster“ machen, so Belfort.

    „Es ist der größte Betrug aller Zeiten, ein riesiger Betrug, der sehr vielen Menschen noch um die Ohren fliegen wird. Es ist viel schlimmer als alles, was ich je getan habe“, fügte er hinzu.

    Das Leben von Belfort wurde 2013 in dem Film «Wolf of Wall Street» verfilmt. Der US-Börsenmakler saß wegen Geldwäscherei und Wertpapierbetrug 22 Monate in Haft.

    Tags:
    Bitcoin, USA
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