19:04 09 Dezember 2019
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    Qualität „made in Russia“: Immer mehr Ladas rollen über deutsche Straßen

    © Foto : Lada Deutschland GmbH
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    Die russische Automarke ist bei den Autofahrern hierzulande immer beliebter. Nach Angaben von Lada Deutschland hat sich der Absatz in diesem Jahr um 50 Prozent gesteigert. Ganz vorne in der Gunst der Käufer sind dabei ein ganz neues Modell und ein Evergreen.

    Die Zentrale von Lada Deutschland liegt im hohen Norden, in Buxtehude. Norddeutschen sagt man allgemein nach, sie seien überlegt, unaufgeregt und sachlich. Der Prototyp eines Norddeutschen ist Bernd Haack. Haack ist Marketingleiter bei Lada Deutschland. Anders als man es bei einem Marketingchef vielleicht vermuten würde, ist er nicht ansatzweise begeistert oder gar aus dem Häuschen, als er Sputnik gegenüber die Erfolgszahlen des laufenden Jahres mitteilt – es klingt eher wie ein Kapitän, der aus seinem Logbuch vorliest: „Wir haben mit dem Ergebnis Ende September die Verkaufszahlen aus dem Vorjahr erreichen können. Zum Jahresende rechnen wir mit einem Anstieg von etwa 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“ Etwa 1.000 Autos mehr als im Vorjahr verkauft Lada damit in Deutschland.

    Maßgeblich beteiligt an diesem Erfolg ist laut Haack das neue Modell Lada Vesta. Der Mittelklassewagen verkaufte sich seit seiner Einführung im Frühjahr 600 Mal. Absoluter Renner bei den Lada Kunden bleibt aber der Lada 4 x 4, bekannter unter seinem früheren Namen Niva. Der legte laut Hark noch einmal zu, auch, weil es ihn inzwischen auch als Fünftürer gibt.

    Neue Modelle kommen 2018

    Im kommenden Jahr bringt der russische Autobauer zwei neue Varianten des Vesta heraus: Einen Kombi und einen SUV. Bei den Verkaufszahlen bleibt aber der 4 x 4 (oder Niva) das Maß aller Dinge.

    „Das liegt einmal am niedrigen Gewicht und dem geringen Radstand des Fahrzeugs. Mit dem Fahrzeug kommen sie eigentlich überall hin, wo sie hin wollen. Außerdem kostet er nur einen Bruchteil des Geldes einer Mercedes G-Klasse. Da macht es nichts, wenn man mal eine Schramme im Blechkleid hat. Beim Mercedes ist das etwas problematischer. Das geht dann richtig ins Geld.“   

    Zum Schluss will Sputnik wissen, warum sich immer mehr Deutsche für einen Lada entscheiden. „Das liegt einmal am positiven Image, das aus Russland rüberkommt. Durch die neue Modellpalette werden wir für Händler immer attraktiver. Es gibt aktuell sehr viele Bewerber, die Ladas verkaufen möchten“, begründet der Marketingleiter. Den Urtyp des Lada-Kunden hat Haack noch nicht ausgemacht: „Das geht quer durch alle Bevölkerungsschichten. Was man vielleicht sagen kann: Das sind keine 20-jährigen Führerscheinneulinge, sondern eher Menschen im gesetzten Alter.“ Und die lassen es bekanntlich ruhiger angehen. So wie die Menschen in Norddeutschland. Mal sehen, ob das auch bei der Bilanz für 2018 so bleibt.

    Das komplette Interview finden Sie hier:

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