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06:37 19 August 2019
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    Der Bau der Gaspipeline Turkish Stream

    Gazprom beendet Verlegung des russischen Abschnitts von Turkish Stream - VIDEO

    © Sputnik / Sergej Gunejew
    Wirtschaft
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    Der russische Staatskonzern Gazprom hat das Verschweißen der Tiefseerohre der Gaspipeline Turkish Stream auf dem Territorium Russlands im Schwarzen Meer beendet. Der erste Strang hat die ausschließliche Wirtschaftszone der Türkei erreicht, wie South Stream Transport B. V., eine Gazprom-Tochter, die die Pipeline verlegt, am Samstag mitteilte.

    „Die ‚Pionieering Spirit‘, das weltgrößte Rohrleger- und Bauschiff, hat dieses Ereignis gefeiert und die Rohrsegmente mit den russischen und türkischen Flaggen darauf auf dem Meeresboden verlegt. Das soll die Überquerung der Grenze der ausschließlichen Wirtschaftszone zwischen den beiden Ländern symbolisieren“, hieß es in der Pressemitteilung.  

    Gazprom hat bereits 448 Kilometer Rohre für die zwei Pipeline-Stränge auf dem Meeresgrund verlegt. Das Schiff „Pioneering Spirit“ des Unternehmens Allseas verlegt im Durchschnitt vier Kilometer Rohre täglich. Die Tiefe des Schwarzen Meeres an der Grenze der ausschließlichen Wirtschaftszonen Russlands und der Türkei liegt bei 2.170 Metern – das ist einer der tiefsten Abschnitte der Pipeline. 

    Die Gesamtlänge der Gaspipeline auf dem Meeresgrund soll 910 Kilometer und auf dem Festland in der Türkei 180 Kilometer betragen. Der erste Strang ist für die Türkei und der zweite für die Länder Süd- und Südosteuropas bestimmt. Die Kapazität der Pipeline-Stränge soll je 15,75 Milliarden Kubikmeter pro Jahr betragen. Der erste Strang soll 2018 verlegt sein.

     

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    Tags:
    Fortschritt, Bau, Wirtschaftszone, Gaspipeline Turkish Stream, Türkei, Russland