22:35 18 Februar 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    4633
    Abonnieren

    US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede beim APEC-Gipfel in Vietnam anderen Ländern Ungerechtigkeiten beim Handel vorgeworfen. Er werde nicht mehr zulassen, dass „irgendjemand sein Land übervorteilt“.

    „Wir können diesen chronischen Handelsmissbrauch nicht länger tolerieren und werden ihn nicht mehr tolerieren“, warnte Trump in seiner Rede im vietnamesischen Da Nang. Angelehnt an sein Credo „America zuerst“ betonte Trump weiter: „Ich werde Amerika immer an die erste Stelle setzen.“

    „Ich hätte mir gewünscht, dass die vorherigen Administrationen meines Landes gesehen hätten, was geschieht, und etwas dagegen unternommen hätten. Sie haben dies aber nicht gemacht, also werde ich es tun“, so Trump weiter. Washington wolle Handelsbeziehungen aufbauen, die auf Fairness und Gegenseitigkeit basieren. Bislang hätten die USA ihre Handelsbarrieren gesenkt, während die anderen Länder ihre Märkte nicht geöffnet hätten, fuhr der US-Staatschef fort.

    Chinas Präsident Xi Jinping sprach sich dagegen für ein „globales Netzwerk von Freihandelszonen“ aus und warb für weitere multilaterale Freihandelsvereinbarungen. „Wir sollten den Multilateralismus hochhalten — durch Zusammenarbeit und enge Partnerschaften“, betonte er.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    MH17-Absturz: Neue Ermittlung bestätigt Russlands Recht – Kreml
    Schoigu: USA plündern dreist Ölfelder in Syrien
    „Der Staat bin ich" - Der Unterschied zwischen Trump und Merkel
    Tags:
    Aufbau, Beziehungen, Missbrauch, Regeln, Vorwurf, Handel, Donald Trump, Vietnam, USA