11:14 14 Dezember 2019
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    Logistikzentrale von Nord Stream 2 in Katka

    Nach US-Erläuterung: Wintershall baut weiter an Ostsee-Pipeline

    © Foto : Nord Stream 2
    Wirtschaft
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    Die BASF-Tochter Wintershall hat sich beim US-Finanzministerium über die jüngsten amerikanischen Sanktionen gegen Russland im Detail informiert und sich laut Vorstandschef Mario Mehren für die weitere Unterstützung der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 entschieden.

    Wintershall habe die Erläuterung der US-Regierung zur Kenntnis genommen und werde das Projekt weiter unterstützen, sagte Mehren. Er verwies darauf, dass Wintershall das Projekt zusammen mit anderen international agierenden Unternehmen finanziere.

    Im August hatten die USA neue Sanktionen gegen Russland verabschiedet, die sich gegen alle Unternehmen richten, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 verhindert werden, das russisches Gas direkt – unter Umgehung von Transitländern – in die EU transportieren soll.

    Für Europa würde ein Wegfall des Pipelineprojekts nach Angaben des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft höhere Energiepreise und wachsende Unsicherheit bei der Energieversorgung bedeuten.

    In Europa stießen die neuen US-Sanktionen sowohl in der Politik als auch bei der Wirtschaft auf Ablehnung.

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    Tags:
    Ostsee-Pipeline, Nord Stream 2, Wintershall, Deutschland, Russland