18:42 27 September 2020
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    Serbien dürfte zu einem wichtigen Transiteur von russischem Erdgas aufsteigen, wenn Belgrad in das Pipelineprojekt Turkish Stream einsteigt. Das erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag in Moskau nach Verhandlungen mit seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vučić.

    „Serbien könnte künftig nicht nur zu einem großen Absatzmarkt für russisches Gas, sondern auch zu einem wichtigen Gastransitland werden. Derzeit wird an einem Einstieg der serbischen Partner in den vom Konzern Gazprom betriebenen Bau einer neuen Gasleitung – Turkish Stream – gearbeitet“, sagte Putin.

    Die Lieferungen von russischem Gas an Serbien werden zum Jahr 2022 voraussichtlich auf 3,5 Milliarden Kubikmeter wachsen. Gemäß einer am Rande des Besuchs Vučićs unterzeichneten Anlage zum Gasversorgungsvertrag wird Gazprom von 2018 an jährliche Lieferungen an Serbien auf zwei Milliarden Kubikmeter aufstocken.

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    Gastransit, Turkish Stream, Aleksandar Vučić, Wladimir Putin, Serbien, Russland