17:45 11 Dezember 2019
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    Ein Unternehmen in Syrien (Archivbild)

    „Medikamente und Lebensmittel verschwunden“: Minister zu Sanktionen gegen Syrien

    © Sputnik / Michail Woskresenskij
    Wirtschaft
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    Der syrische Industriemeister Ahmad Al-Hamu hat in einem Sputnik-Interview über den großen Schaden gesprochen, den die westlichen Sanktionen gegen Syrien dem Land zugefügt haben.

    „Wegen der einseitigen Zwangsmaßnahmen seitens der westlichen Länder gegen Syrien gingen Tausende Industrieunternehmen außer Betrieb oder stellten teilweise ihre Arbeit ein (…). Sie haben den Unternehmen Material und Ersatzteile entzogen und nicht ermöglicht, neue Produktionslinien zu schaffen“, sagte Al-Hamu.

    Der Minister betonte, unter diesen Umständen seien unter anderem Medikamente, Lebensmittel und Kindernahrung verschwunden. Außerdem hätten die Terroristen den Unternehmen einen großen Schaden zugefügt. Sie hätten Betriebe zerstört und Produktionsmittel gestohlen, so Al-Hamu.

    Zuvor hatte der russische Außenminister Sergey Lawrow nach den Verhandlungen mit dem Syrien-Beauftragten der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, dazu aufgerufen, die einseitigen Sanktionen, die einige westliche Länder gegen Syrien verhängt hatten, aufzuheben, denn sie würden sich in erster Linie negativ auf einfache Bürger auswirken.

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    Tags:
    Schaden, Sanktionen, Industrie, Ahmad Al-Hamu, Westen, Syrien