15:53 14 November 2019
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    App schürft heimlich Krypto-Währung für Nordkorea

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    Wirtschaft
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    Das Cybersecurity-Unternehmen AlienVault hat eine Schad-App aufgedeckt, die sich in Computer einnistet, sie als Rechenmaschinen zur Produktion von Kryptowährung missbraucht und das Einkommen auf einen Server in Nordkorea überweist.

    „Das ist eine Schadsoftware zur Produktion der Kryptowährung vom Typ Monero. Alle verdienten Mittel werden an die Kim-Il-Sung-Universität in Pjöngjang in Nordkorea überwiesen“, teilte die Security-Firma mit. Die App erschien am 24. Dezember 2017. 

    Die Webadresse des Servers sei derzeit nicht zugänglich. Dies könnte entweder davon zeugen, dass die App nicht mehr funktioniert, oder dass der nordkoreanische Server genutzt wurde, um die echte Herkunft der Software zu tarnen, so die Experten. 

    Mitte September hat der südkoreanische Aufklärungsdienst mitgeteilt, dass Nordkorea an dem Diebstahl von Personaldaten von etwa 30.000 Nutzern der größten südkoreanischen Krypto-Börse Bithumb beteiligt war. Seoul sollen dafür auch Belege vorliegen. 

     

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    Tags:
    Börse, Software, App, Mining, Kryptowährung, Kim-Il-Sung-Universität, Nordkorea