00:02 26 Februar 2020
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    Die US-Behörden haben dem chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei vorgeworfen, mit der Regierung Chinas zusammenzuarbeiten. Aus Angst vor Spionage setzen die Amerikaner die Mobilfunkanbieter im Land unter Druck, um den Verkauf der Huawei-Handys zu verhindern, berichtet Reuters.

    Während der CES-Ausstellung in Las Vegas hatte der chinesische Konzern vor, die Partnerschaft mit einem der größten US-Mobilfunkanbieter, AT&T, bekannt zu geben. Der Deal wurde aber abgesagt, und die Amerikaner lehnten den Verkauf von Huawei-Smartpones ab. 

    Laut Medienberichten übte die Federal Communications Commission (FCC) der USA Druck auf AT&T aus. Nach Angaben der Behörde soll Huawei in engem Kontakt mit chinesischen Geheimdiensten stehen und die Nutzer geheim ausspionieren. Ein anderer amerikanischer Mobilfunkanbieter, Verizon, war früher auch wegen einer möglichen Zusammenarbeit mit Huawei unter Druck gesetzt worden. 

    Die amerikanischen Militärs hatten 2008 behauptet, Huawei „pflege enge Kontakte“ zur Volksbefreiungsarmee Chinas. Der Zugriff zu Netzwerken mit staatlichen und militärischen Informationen war für das Unternehmen beschränkt worden. Ende 2012 hatte der US-Kongress erneut über Verbindungen von Huawei mit chinesischen staatlichen und militärischen Organen gesprochen.

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    Tags:
    Spionage, US-Kongress, Las Vegas, USA, China