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    Rosneft will Pipeline „Freundschaft“ bis nach Bayern verlängern

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    Wirtschaft
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    Das russische Ölunternehmen Rosneft erwägt eine Verlängerung der Erdölleitung „Druschba“ (dt.: „Freundschaft“) von der östlichen Grenze Deutschlands bis hin zu seiner Raffinerie in Bayern. Dies teilte am Montag auf einer Pressekonferenz in Schwedt der Geschäftsführer von Rosneft Deutschland, Brian Chesterman, mit.

    „Wir besprechen die Verlängerung von ‚Freundschaft‘ nach Bayern. Wir erörtern diese Frage“, so Chesterman laut einem Sputnik-Korrespondenten vor Ort.

    Laut dem Geschäftsführer wurden die Investitionen noch nicht berechnet. Das Projekt werde jedoch drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen.

    Zurzeit laufen Öllieferungen über die Pipeline „Druschba“ zur Raffinerie von Rosneft im brandenburgischen Schwedt. Der neue Zweig soll zwei Raffinerien versorgen – Bayernoil in Neustadt an der Donau und MiRO in Karlsruhe.

    Die erste, deren Kapazität 10,3 Millionen Tonnen im Jahr beträgt, versorgt Bayern und Nordösterreich. Die Kapazität der zweiten beläuft sich auf 14,9 Millionen Tonnen im Jahr.

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    Tags:
    Pipeline, Rosneft, Bayern, Deutschland, Russland
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