16:36 15 Oktober 2018
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    Weißes Haus und Dollar (Symbolbild)

    Droht ein Handelskrieg? - US-Administration präzisiert Pläne für Importzölle

    © AFP 2018 / Karen Bleier
    Wirtschaft
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    Das Weiße Haus plant, Importzölle auf verschiedene Güter aus dem Ausland einzuführen. Dies könnte auch die EU erheblich treffen. Nun hat Sarah Sanders, die Pressesekretärin der US-Regierung, präzisiert, wonach sich die US-Administration bei der Entschiedungsfindung zu den wirtschaftlichen Restriktionen richten wird.

    Laut der Sprecherin des Weißen Hauses wird sich die Entscheidung über amerikanische Importzölle auf Stahl und Aluminium nach jedem einzelnen Handelsparter separat richten.

    "Jedes Land wird separat betrachtet werden. Die Entscheidung wird mit Einbezug der nationalen Sicherheitsinteressen der USA getroffen werden", so Sanders.

    Zuvor ist es bekannt geworden, dass US-Präsident Donald Trump den freien Warenverkehr in die USA beschränken und eine Reihe von Importzöllen einführen will. So sollen US-Produzenten gestärkt werden.

    Verschiedene internationale Wirtschaftsexperten äußerten daraufhin ihren Unmut darüber, dass diese Schritte zu einem "Handels-Weltkrieg" führen könnten, falls beispielsweise China und die EU mit Gegenzöllen reagieren werden.

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    Tags:
    nationale Interessen, Restriktionen, Warenverkehr, Zölle, Import, Weißes Haus, Pressedienst des Weißen Hauses, Donald Trump, Sarah Huckabee Sanders, USA, EU, China