06:55 24 April 2018
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    Ost-Ghuta in SyrienStadt Jalta auf der Krim

    Syrischer Premier betont führende Rolle Russlands bei wirtschaftlichem Wiederaufbau

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    Wirtschaft
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    Eine Delegation russischer Geschäftsleute, unter anderem aus der autonomer Republik Krim, hat sich in Damaskus mit dem syrischen Premierminister Emad Chamis getroffen und die Aussichten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern besprochen. Darüber berichtete der Pressedienst des Jaltaer Internationalen Wirtschaftsforums.

    Bei dem Treffen betonte der syrische Premier die führende Rolle Russlands beim Nachkriegsaufbau und der wirtschaftlichen Entwicklung seines Landes:

    „Unser Treffen zeugt von der Ebene der Beziehungen und dem Wunsch, diese Beziehungen zu bekräftigen", sagte er. „Wenn politisch erfahrene Geschäftsleute zu uns kommen, ist es für die gemeinsame Sache von Nutzen. Der Sieg über den Terrorismus ist nah — dank Russland. Russland befindet sich in der Avantgarde des wirtschaftlichen Nachkriegsaufbaus Syriens".

    Die russische Delegation bestand aus Vertretern der Geschäftskreise der Krim, der gesellschaftlichen Organisation „Delowaja Rossija" (dt.: „Unternehmerisches Russland") und des Organisationsausschusses des 4. Internationalen Wirtschaftsforums in Jalta.

    Die Parteien haben ihren Wunsch geäußert, die Zusammenarbeit zu entwickeln — nicht nur im Bereich der Erdölförderung, sondern auch im Bausektor, in der Landwirtschaft und in der Leichtindustrie.

    Die syrischen Waren, von weltbekannten Textilien bis zu Obst und Gemüse, seien wettbewerbsfähig und würden durch gute Qualität und entsprechende Preise gekennzeichnet, sagte Andrej Nasarow, der die Organisation „Unternehmerisches Russland" und den Organisationsausschuss des Wirtschaftsforums in Jalta leitet.

    In seiner Rede betonte er die vorteilhafte geographische Lage Syriens, die das Land zu einem wichtigen internationalen Markt mache und breite Möglichkeiten für Exporte erschließe.

    Zudem habe die objektive Nachfrage nach dem Wiederaufbau der Infrastruktur und nach der Normalisierung der „Hafen-Beziehungen" eine Anziehungskraft für die Investoren. Eine weitere aussichtsreiche Richtung für gemeinsame Investitionen sei der Bereich der Telekommunikationen und der Informationstechnik.

    Der syrische Ministerpräsident nahm die Einladung zum Jaltaer Internationalen Wirtschaftsforum an, und zeigte sich bereit, Regierungsmitglieder auf die Krim zu schicken, um Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu behandeln.

    Das jährliche Jaltaer Internationale Wirtschaftsforum findet diesmal vom 19. bis 21. April auf der Krim statt. Zu den Organisatoren des Forums gehören die Regierung der autonomen Republik Krim und die Stiftung JaMEF, die von der Administration des russischen Präsidenten unterstützt wird. Mehr als 3.000 Gäste werden dabei erwartet, darunter Politiker, Geschäftsleute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Deutschland, Österreich, Griechenland und anderen europäischen Ländern sowie aus China und Syrien.

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    Tags:
    Wiederaufbau, Zusammenarbeit, Wirtschaftsforum, Jalta, Krim, Russland, Damaskus, Syrien