10:17 17 Januar 2019
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    Russlands Zentralbank

    Auslandsschulden Russlands im ersten Quartal um 1,2 Prozent gewachsen

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    Wirtschaft
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    Russlands Auslandsschulden sind innerhalb des ersten Quartals 2018 um 1,2 Prozent bzw. 6,052 Milliarden auf 524,924 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das teilte die Zentralbank Russlands auf ihrer Homepage mit.

    Den Angaben zufolge trug zum Schuldenzuwachs die Zunahme der Verbindlichkeiten aus den Staatsanleihen und aus dem Management der Währungsreserven bei. Die Schulden des Privatsektors blieben so gut wie unverändert. Die absolute Zahl nannten die obersten Währungshüter nicht.

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    Die Auslandsverschuldung des Nichtbankensektors sank im ersten Quartal um 0,8 Prozent bzw. 2,929 Milliarden auf 342,273 Milliarden US-Dollar.

    Dagegen verzeichneten die Banken einen Schuldenzuwachs um 2,4 Prozent bzw. 2,531 Milliarden auf 105,916 Milliarden US-Dollar.

    Die Schulden der Zentralbank Russlands nahmen um 4,7 Prozent bzw. 2,124 Milliarden auf 16,604 Milliarden US-Dollar zu.

    Die Auslandsschulden von Staatsorganen wuchsen im Berichtszeitraum um 7,8 Prozent bzw. 4,328 Milliarden auf 60,132 Milliarden US-Dollar, darunter aus Devisenanleihen um 20,7 Prozent bzw. 3,106 Milliarden auf 18,138 Milliarden US-Dollar und aus Rubelanleihen im Dollargegenwert um 3,2 Prozent bzw. 1,235 Milliarden auf 40,016 Milliarden US-Dollar.

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    2017 nahm die Auslandsverschuldung Russlands um 1,4 Prozent bzw. 7,175 Milliarden auf 518,872 Milliarden US-Dollar zu von 511,697 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

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    Schulden, Währung, Russlands Zentralbank, Russland