04:44 01 Dezember 2020
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    Frankreich will zusammen mit anderen europäischen Ländern die Trump-Regierung zur Milderung der Russland-Sanktionen bewegen, berichtet die Zeitung „The Financial Times“.

    Die Russland-Sanktionen könnten negative Auswirkungen sowohl auf die Automobil- als auch die Raumfahrtindustrie haben, schreibt die Zeitung. Insbesondere könnten die Sanktionen gegen den russischen Aluminiumkonzern Rusal zu einem Anstieg der Preise für Metallprodukte führen.

    Die US-Beschränkungen für russische Unternehmen könnten auch die europäische Wirtschaft treffen, teilte eine mit der Angelegenheit vertraute Person mit.

    „Eine schnelle Lösung ist notwendig“, sagte ein französischer Regierungssprecher und fügte hinzu, eine konstruktive Zusammenarbeit mit den USA in dieser Richtung laufe bereits.

    Mehr zum Thema: Binnen 24 Stunden: Russische Magnaten verlieren über 15 Milliarden Dollar

    Diese Woche kommen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel nach Washington, um die Probleme in den transatlantischen Beziehungen zu besprechen, unter anderem die US-Zölle auf Stahl und Aluminium.

    Am 6. April hatte Washington Sanktionen gegen 17 hochrangige russische Beamte, sieben Unternehmer und ihre Firmen verhängt. Das russische Außenministerium empfahl den USA daraufhin, sich von Illusionen zu lösen, und kündigte eine harte Antwort an.

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    Lockerung, Sanktionen, RusAl, Donald Trump, Frankreich, Russland, USA