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    Iranischer ÖlarbeiterÖlgewinnung im Iran

    Das erwartet ausländische Ölunternehmen nach US-Ausstieg aus Atomdeal – Quelle

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    Wirtschaft
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    Das iranische Ölministerium wird nicht mit ausländischen Ölunternehmen, die nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ihr Engagement im Lande stoppen wollen werden, verhandeln. Dies teilte eine informierte Quelle in der Behörde gegenüber Sputnik mit.

    „Bislang haben ausländische Ölunternehmen das (iranische) Ölministerium nicht über ihre Absichten informiert, zu gehen oder ihre Arbeit im Iran einzustellen", sagte die Quelle. „Mit den Unternehmen, die sich nach Trumps Entscheidung dafür aussprechen werden, zu gehen, wird es keine Gespräche geben".

    Der Iran sei imstande, die Umsetzung der laufenden Projekte aus eigenen Kräften fortzusetzen, hieß es.

    Am Dienstag hatte der US-Präsident, Donald Trump, offiziell bekannt gegeben, dass die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen. Zusätzlich werde es sehr harte wirtschaftliche Sanktionen gegen das Land geben, so Trump.

    Der Iran und sechs internationale Vermittler (Russland, die USA, Großbritannien, China, Frankreich und Deutschland) hatten im Jahr 2015 ein Abkommen über die Regelung des iranischen nuklearen Problems unterzeichnet. Darin verpflichtete sich die internationale Gemeinschaft, auf Sanktionen gegen den Iran zu verzichten. Im Gegenzug sollte Teheran die Uran-Anreicherung weitgehend unterlassen.  

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    Tags:
    Atomdeal, Auswirkungen, Ölgesellschaft, Ausstieg, Atomabkommen, Donald Trump, Iran, USA
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