03:09 20 August 2018
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    Neue US-Sanktionen gegen Russland? So werden deutsche Unternehmen handeln – AHK

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    Wirtschaft
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    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2018 (25)
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    Der Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Matthias Schepp, hat in einem Gespräch mit RT die Entwicklung der russisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen im Fall neuer Anti-Russland-Sanktionen der USA kommentiert.

    Das Fundament der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sei sehr fest, sagte Schepp am Rande des St. Petersburger internationalen Wirtschaftsforums. Die Beziehungen seien auch unter den Bedingungen der Sanktionen und der zeitweise sehr niedrigen Öl- und Gaspreise stabil geblieben.

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    Laut dem AHK-Vorstandschef beliefen 2017 die Nettoinvestitionen deutscher Unternehmen in Russlands Wirtschaft auf die Rekordhöhe von 1,6 Milliarden Euro.

    Die Handelskammer befragte 800 ihrer Mitglieder. Der Studie zufolge wird der Großteil der Unternehmen (75 Prozent) weiterhin in Russland arbeiten. 16 Prozent erklärten sich sogar bereit, die Investitionen in Russland zu erhöhen. Nur etwa elf Prozent haben angegeben, ihre Kapitalanlagen etwas zu reduzieren. 

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    Einem früheren AHK-Bericht zufolge können neue US-Sanktionen gegen Russland die deutschen Firmen bis zu 1,5 Milliarden Euro kosten.

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    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2018 (25)

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    Tags:
    Investitionsattraktivität, Russland-Sanktionen, Handelsbeziehungen, Investor, Investment, Handelspartner, Verletzung der Sanktionen, Investitionsmöglichkeiten, US-Sanktionen, Investitionseinkommen, Kapitalzufluss, Handelskammer, Handelseinschränkungen, Handelskrieg, Handelsblockade, Investitionsumfang, Kapital, Wirtschaftsbeziehungen, Geld, Investoren, Kapitalabfluss, Investitionen, Handel, Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, Deutschland, USA, Russland
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