21:41 25 September 2018
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    Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb in Frankreich

    Bernard Lozé: „Hätten Russen nicht gegen Deutsche gekämpft, hätten wir verloren“

    © AFP 2018 / Helene Valenzuela
    Wirtschaft
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    Die antirussischen Sanktionen haben viele Kleinbetriebe im Nahrungsmittelsektor an den Rand des Bankrotts getrieben. Das erklärte der Vizepräsident der Vereinigung Französisch-russischer Dialog, Bernard Lozé, in einem Sputnik-Interview.

    „Ich bin gegen Sanktionen. Auch meine Freunde in allen Ländern Europas sind ebenfalls dagegen. Und nicht nur wegen des Business. Wir wissen, dass (Sanktionen) das Vertrauen untergraben und die Freundschaft durchkreuzen. Politische Probleme sollen von Politikern gelöst werden… Ich bin für Freundschaft mit den Russen“, fuhr Lozé fort.

    Sanktionen kämen Europa und Frankreich teurer zu stehen als Russland. „Wir bringen unsere Wirtschaft um“, sagte er.

    „Mehrere Franzosen haben nicht vergessen, dass die Russen während des Ersten Weltkrieges einen sehr hohen Preis gezahlt hatten. Hätten die Russen nicht gegen die Deutschen gekämpft, hätten wir an der Marne verloren… Und während des Zweiten Weltkrieges mussten 27 Millionen (Russen) ihr Leben lassen“, sagte Lozé.

    Der Aktivist kooperiert seit mehr als 30 Jahren mit Russland und setzt auf die Festigung der Freundschaft zwischen beiden Ländern.

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    Tags:
    Schaden, Kleingewerbe, Landwirtschaft, Sanktionen, SPIEF, Bertrand Loze, St. Petersburg, Deutschland, Russland, Frankreich