13:38 17 November 2018
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    Eine deutschsprachige Broschüre über Investitionen im Iran bei deutsch-iranischem Wirtschaftsforum in Berlin (Archivbild)

    US-Sanktionen bedrohen Iran-Geschäfte – Wie reagieren die Unternehmen?

    © AFP 2018 / John Macdougall
    Wirtschaft
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    Andreas Peter
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    Die einseitige Kündigung des so genannten Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) durch die USA und umfangreiche Sanktionen gegen den Iran haben zu einer schwierigen Situation für Unternehmen geführt, die Handel mit dem Iran betreiben. Sputnik hat bei Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgefragt, wie sie reagieren wollen.

    Sputnik hat 42 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontaktiert, von denen bekannt ist, dass sie Handelskontakte mit dem Iran haben. Wir wollten wissen, ob sie bereit wären oder sind, für die Aufrechterhaltung ihrer Geschäftsbeziehungen mit dem Iran Sanktionen der US-Regierung oder gar eine Beeinträchtigung ihrer US-Geschäfte in Kauf zu nehmen. Oder ob sie dem Druck aus Washington nachgeben wollen.

    Abwartende Haltung der meisten

    Die Antworten derer, die bislang reagiert haben, waren unterschiedlich. Eines aber war einhellig: Keines der antwortenden Unternehmen wollte sich in der Art festlegen, wie sechs deutsche Volksbanken, die wild entschlossen sind, sich von den USA ihre Iran-Aktivitäten nicht verbieten und zerstören zu lassen. Doch ganz so einfach ist ein Ja oder Nein nur in seltenen Fällen möglich.

    Der schweizerische ABB-Konzern mit Sitz in Zürich, weltweiter Umsatz 2016 rund 33 Milliarden US-Dollar, teilt Sputnik mit:

    „Wir prüfen die Ankündigung bezüglich der Sanktionen der USA gegen den Iran sorgfältig. Wir werden weiterhin alle Handelsvorschriften einhalten und erwarten nicht, dass die Ankündigung signifikante Auswirkung auf ABB haben wird.“

    Die Antwort der BASF aus Ludwigshafen, Umsatz im vergangenen Jahr mehr als 64 Milliarden Euro, klingt ähnlich vorsichtig:

    „BASF wird die nun herrschende Lage analysieren. Prinzipiell gilt: Die BASF wird sich an alle geltenden internationalen gesetzlichen Vorschriften und Regelungen halten.“

    BASF ist seit 1959 im Iran aktiv und unterhält nordwestlich von Teheran eine Anlage zur Herstellung von Polyurethan. Die Branchenkollegen von Bayer aus Leverkusen scheinen etwas entspannter zu sein. Ob das unter anderem auch damit zu tun hat, dass Bayer, die ihre Produkte nach eigenen Angaben seit 1880 im Iran verkaufen, aber erst 1960 mit einer echten eigenen Tochterfirma an den Start gingen, derzeit die Dienste eines örtlichen Herstellers nutzen, der auch für den schweizerischen Novartis-Konzern produziert, ist nicht bekannt. Die Antwort von Bayer deutet aber darauf hin, dass ein Verlust des Iran-Geschäftes für diese Firma notfalls zu verkraften wäre:

    „Der Anteil des Iran-Geschäfts am Gesamtumsatz von Bayer lag im vergangenen Jahr im niedrigen Promille-Bereich. Unsere Produkte dienen dort der Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln und Saatgut. Wir evaluieren derzeit die potentiellen kurz- und langfristigen Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen auf unser Geschäft. In jedem Fall wird sich Bayer an die Regeln in der Zusammenarbeit mit dem Iran halten.“

    Die relativ gelassen klingende Antwort aus Leverkusen ist vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass Bayer derzeit an der Übernahme des US-Saatgut-Konzerns Monsanto arbeitet und gerade erst die Genehmigung der US-Kartellbehörden erhalten hat. Es steht also viel auf dem Spiel.

    Ob der Schweizer Kompressorenhersteller Burckhardt heiße Eisen im Feuer hat, die es nicht leicht machen, sich zu entscheiden, ist nicht bekannt. Burckhardt Compression aus Winterthur bittet Sputnik jedenfalls um Verständnis dafür, es kurz zu machen:

    „Im Moment ist es für uns noch zu früh, darüber Auskunft zu geben.“

    Auch die Commerzbank bittet um Verständnis. Sie möchte gar nicht zur Anfrage von Sputnik Stellung nehmen („Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu Ihren Fragen nicht äußern.“), was vielleicht damit zusammenhängen könnte, dass die Frankfurter Bank beinahe 30 Prozent des deutschen Außenhandels abdeckt. Das heißt, eine Äußerung der Commerzbank würde nicht nur als Stellungnahme in eigener Sache gewertet, sondern könnte im Zweifel andere Unternehmen verunsichern oder als ein Signal der Bundesregierung gewertet werden. Denn der deutsche Staat ist immer noch mit 15 Prozent an der Commerzbank beteiligt.

    Die Daimler AG aus Stuttgart beschränkt sich momentan auf das Abwarten:

    „Wir beobachten die weiteren Entwicklungen nach der Erklärung von Präsident Trump zum JCPOA genau und prüfen mögliche Auswirkungen auf unser Geschäft.“

    Die Geschäftsinteressen der Daimler AG in den USA sind mutmaßlich unvergleichlich höher als die im Iran. Zudem muss die Geschäftsleitung wahrscheinlich auch auf die beiden großen Anteilseigner, den kuwaitischen Staatsfonds KIA (6,84 Prozent) und den US-amerikanischen Hedgefonds Black Rock (5,95 Prozent) Rücksicht nehmen, die einem Konfrontationskurs mit Washington ziemlich sicher nicht ihr Ja-Wort geben würden.

    Die Linde AG wiederum, mit mehr als 17 Milliarden Euro im vergangenen Jahr einer der weltweit wichtigsten Anbieter für so genannte Spezialgase, vor allem aber auch für Flüssiggas, kann sich vermutlich nicht leisten, das Geschäft in den USA zu riskieren. Vielleicht will Linde aber auch auf beiden Seiten nicht unnötigerweise Porzellan zerschlagen. Jedenfalls erhält Sputnik aus München, vom Firmensitz der Linde AG, die Kurzmitteilung:

    „Kein Kommentar zu allen Fragen.“

    Die österreichische Öl-Handels- und Vertriebsfirma OMV (nach einem Investment des Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi von 1994 wurde das frühere Kürzel ÖMV zugunsten einer international einfacher verständlichen Schreibweise geändert), Umsatz im Jahr 2017 mehr als 22 Milliarden Euro, gehört auch zu den abwartenden Unternehmen:

    „Das Bild der Iran-Sanktionen ist insgesamt noch sehr unklar. Insofern können wir zu diesen auch noch keinen Kommentar abgeben.“

    Europas größter Automobilhersteller, die Volkswagen AG aus Wolfsburg, hat bedeutende Interessen in den USA. Allerdings hatte sich VW sicherlich auch einiges vom Markt Iran erhofft. Die Antwort an Sputnik lässt jedenfalls diesen Schluss zu:

    „Volkswagen hat im vergangenen Jahr damit begonnen, Fahrzeuge in den Iran zu exportieren. Wir beobachten und prüfen die Entwicklung des politischen und wirtschaftlichen Umfelds in der Region daher sehr genau. Grundsätzlich gilt: Volkswagen hält sich an alle geltenden nationalen und internationalen Gesetze und Export-Regularien.“

    Am offensivsten antwortete bislang die BASF-Tochter Wintershall:

    „Wintershall wird die nun herrschende Lage analysieren. Wintershall ist seit Jahren in der Region Middle East aktiv. Daher verfolgen wir aufmerksam die Entwicklungen in der Region, auch im Iran. Wir halten uns strikt an alle nationalen und internationalen gesetzlichen Bestimmungen. Um sich auf mögliche weitere Aktivitäten in der Region vorzubereiten, unterzeichnete Wintershall (2016) ein Memorandum of Understanding (MoU) mit der National Iranian Oil Company (NIOC), über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit. Die Einzelheiten der Vereinbarung sind vertraulich.“

    Wintershall verweist in seiner Antwort an Sputnik zusätzlich auf eine Äußerung von Vorstandschef Mario Mehren vom März des Jahres. Beim traditionellen Jahrespressegespräch von Deutschlands bedeutendstem Öl- und Gasproduzenten (Umsatz im vergangenen Jahr immerhin 3,2 Milliarden Euro) am 7. März in Kassel erklärte Mehren auf die Frage nach der Situation mit dem Iran-Handel:

    „Dort gibt es mehrere Projekte, die uns von der technischen Seite her sehr interessieren. Wir sind dazu in Gesprächen mit der Nationalen Iranischen Ölgesellschaft. Ob es am Ende etwas werden kann, hängt dabei wesentlich von zwei Faktoren ab. Zum einen am gesamtpolitischen Umfeld, Stichwort Sanktionsrisiko. Das wird immer wieder diskutiert und natürlich von uns beobachtet. Zum anderen hängt es eben auch ganz schlicht an der Frage, ob sich die Ölförderung im Iran wirtschaftlich lohnt. Denn die Rahmenbedingungen, die der Iran hier selbst setzen kann, stehen noch immer nicht fest. Hier ist Geduld erforderlich.”

    Beim Vergleich der vorliegenden Antworten drängt sich unwillkürlich der Eindruck auf, dass es möglicherweise eine gewisse Abstimmung zwischen den Unternehmen mit Iran-Aktivitäten gegeben haben könnte. Denn die beinahe identische Argumentation – wir prüfen, beobachten, analysieren, evaluieren usw. – ist einigermaßen auffällig. Schlecht kann eine abgestimmte Haltung und insbesondere Wortwahl auf keinen Fall sein. Die Iran-Geschäfte mögen für die meisten Unternehmen keinen Grund für eine Kraftprobe mit den USA bieten. Aber es geht hier vielleicht auch um das Prinzip. Beugt man sich der Regierung eines Landes, das im Zweifel auch Kriege führt, um anderen unzivilisierten Staaten Werte wie Rechtsstaatlichkeit, zu der auch und vor allem die Vertragstreue zählt, zu verordnen? Oder verteidigt man genau diese Werte, indem man ganz unverhohlenen Erpressungsversuchen widersteht? Im schlimmsten Fall unter Hinnahme von finanziellen Verlusten. Das ist keine einfache Entscheidung, weshalb Zurückhaltung und vorsichtiges Formulieren nachvollziehbar sind.

    Aktualisierung vom 5. Juni:

    Uns erreichten nach Redaktionsschluss noch zwei Antworten von angefragten Unternehmen, die wir hier nachreichen. Ferner sind nun Kurzdossiers zu allen kontaktierten 42 Firmen untenstehend aufgeführt.
    Die Firma ThyssenKrupp Industrial Solutions AG, in der die ehemalige Firma Uhde aufgegangen ist, antwortet Sputnik ähnlich wie andere Unternehmen: „Wir halten uns an die jeweils geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Zur Zeit analysieren wir – wie andere Unternehmen auch – mögliche Auswirkungen der Entscheidung von Präsident Trump, die USA aus dem JCPOA zurückzuziehen.“
    Die Herrenknecht AG wiederum möchte sich derzeit nicht en detail äußern: „Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir uns gegenwärtig zur aktuellen politischen Situation bezüglich Iran nicht äußern möchten.“


    Kurzdossiers aller angefragten Unternehmen

     

    Alle Angaben stammen aus Geschäftsberichten, Internetseiten der Firmen, Handelsregisterauszügen und Informationen der Börsen Frankfurt am Main und Zürich.

     

    DEUTSCHLAND:

     

     

    AIOTEC GmbH

    Am Borsigturm 27, 13507 Berlin

    WWW:  www.aiotec.de

     

    Handel mit Maschinen, Anlagen und Ersatzteilen für Industrie und die dazugehörigen Technologieberatungen; Vertrieb von Rohstoffen und Chemikalien sowie die Vermittlung von Handelsgeschäften und Übernahme von Handelsvertretungen sowie Beteiligung an anderen Unternehmen unter Ausschluss erlaubnispflichtiger Tätigkeiten.

     

    Gegründet:  4.11.2011

    Stammkapital:  25.000 EUR Euro

    Geschäftsführer: Mehdi Nejad

    Yasser Shakeri (seit 22.7.2016)

    Umsatz:  33 Mio. EUR Euro (2016)

    Gewinn:  438.051 EUR Euro (2016)

     

     

    (vormals Alldos Eichler GmbH) NEU: Grundfos Water Treatment GmbH

    Reetzstr. 85, 76327 Pfinztal

    WWW: http://de.grundfos.com/about-us/grundfos-in-deutschland/grundfos-water-treatment.html

     

    Die Grundfos Water Treatment GmbH (ehemals Alldos Eichler GmbH) mit Sitz in Pfinztal (Söllingen) bei Karlsruhe entwirft und produziert innovative Systemlösungen für Bereiche der Trinkwasser-, Abwasser- und Brauchwasseraufbereitung. Dazu werden sowohl die am Standort gefertigten Dosierpumpen/-anlagen und Desinfektionssysteme, als auch das gesamte Produktportfolio der Grundfos-Gruppe verwendet. Zusätzlich beheimatet der Standort ein Trainingszentrum für alle relevanten Grundfos-Produkte in der Wasseraufbereitung.

    Die Muttergesellschaft Grundfos AS hat ihren Hauptsitz in Bjerringbro, Dänemark, Umsatz 2014: 3,2 Mrd. Euro, 18.878 Mitarbeiter. Sie hat die Alldos Eichler GmbH 2010 übernommen.

     

    Gegründet:  16.12.1985 (Alldos Eichler GmbH) / 2010 (Grundfos Water Treatment GmbH)

    Stammkapital:  25.000 EUR Euro

    Geschäftsführer: Thomas Sørensen (seit 10.4.2017)

    Christian Reichelt (ehemaliger Geschäftsführer der Alldos Eichler GmbH)

    Umsatz: 15,8 Mio. EUR Euro (2016)

    Gewinn: 1.150.313 EUR Euro (2016)

    Mitarbeiter: 33 (2016)

     

     

    Bada AG

    Untere Strut 1, 77815 Bühl

    WWW:  www.bada.de

     

    Produktion und Vertrieb von technischen Kunststoffen, wie technische Thermoplaste und thermoplastische Elastomere für Automobil, Elektronik, Sport, Freizeit, Möbel, Medizintechnik, Haushaltswaren

     

    Gegründet: 1997

    Stammkapital: 1,2 Mio. EUR Euro gezeichnetes Kapital

    Geschäftsführer: Andreas Schettler

    Umsatz: 76 Mio. EUR Euro brutto (2014), 60 Mio. EUR Euro netto (2017)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 100

     

     

    BASF Iran (PJS) Co.

    Sohrevardi Shomali Ave., Kangavar Alley-No 5, Teheran
    P.O. Box 11365-4619, 15579 Teheran

    WWW:  www.basf.com

     

    BASF ist seit 1959 ununterbrochen im Iran vertreten. Neben dem Vertriebsbüro in Teheran unterhält der Konzern eine Anlage zur Herstellung von Polyurethan nordwestlich von Teheran, allerdings mit immer wieder eingeschränktem Betrieb.

    Der BASF-KONZERN ist aus der Badischen Anilin- und Sodafabrik hervorgegangen, die wiederum Teil des I.G. Farben Konzerns gewesen ist und nach dem zweiten Weltkrieg wieder in die Einzelunternehmen zerschlagen wurde. BASF führte erst ab 1973 das heute bekannte Kürzel. BASF wurde u.a. berühmt für den synthetischen Kautschuk mit dem Markennamen „Buna“, das Frostschutzmittel „Glysantin“, die gentechnisch veränderte Kartoffel „Amflora“ oder die Produktion von Kompaktkassetten, die ab 1998 unter der Marke „EMTEC Magnetics“ vertrieben wurden.

    Heute stammt der Großteil des Umsatzes aus dem Handel mit Chemikalien, Kunststoffen, Gas- und Öl sowie so genannten Veredelungsprodukten, wie etwa Vitamine, Zusatzstoffe für die Lebensmittelindustrie und spezielle Inhaltsstoffe für die pharmazeutische und kosmetische Industrie.

     

    Kennzahlen BASF-KONZERN

    Gegründet: 6.4.1865

    Stammkapital: 1.175.652.728 EUR Euro (Stand Mai 2018) (größte gemeldete Einzelaktionäre sind der US-Hedgefonds Black Rock mit ca. 6% und die norwegische Zentralbank Norges Bank mit 3,32%

    Geschäftsführer: Martin Brudermüller (seit Mai 2018)

    Umsatz: 64,5 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 6,352 Mrd. EUR Euro (2017, nach Steuern, vor Ausschüttung Anteile anderer   Gesellschafter)

    Mitarbeiter: 115.490 (2017)

     

     

    Bayer Parsian

    No. 3, Aftab St., Khoddami Av., Vanak Square, Postal code: 19948-34573, Tehran, Iran.
    P.O. BOX: 11365 / 716

    WWW:  www.bayer.com

     

    Der Pharma-Konzern verkauft nach eigenen Angaben seine Produkte seit 1880 im Iran, 1955 wurde mit Hilfe und Geld von Bayer die Firma Iranchemie gegründet. 1960 die Tochtergesellschaft Bayer Pharma Iran, die seit 2009 unter dem heutigen Namen arbeitet. Bayer Parsian nutzt für seine Produktion Modava, ein örtliches Unternehmen in der Teheraner Satellitenstadt Parand, das auch für Novartis produziert (Stand April 2017).

    Der Bayer-Konzern hat laut Handelsregister den Geschäftszweck: „Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Arzneimitteln und medizinischen Produkten, Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung; Polyurethane, Polycarbonate, Lacke, Beschichtungen, Kleb- und Dichtstoffe“. Das wohl weltweit bekannteste Bayer-Produkt ist „Aspirin“. Zur Markenpalette des Weltkonzerns gehören aber auch „Alka Selzer“, „Bepanthen“, „Dr. Scholl´s“ oder „Rennie“.

     

    Gegründet: 1960 Bayer Pharma Iran

      2009 Bayer Parsian

      1.8.1863 „Friedr. Bayer et comp.“

    Stammkapital: 2.116.986.388,48 EUR Euro (2017 Bayer-Konzern)

    Geschäftsführer: Werner Baumann (2017 Bayer-Konzern)

    Umsatz: 35,015 Mrd. EUR Euro (2017 Bayer-Konzern)

    Gewinn: 7,336 Mrd. EUR Euro (2017 Bayer-Konzern)

    Mitarbeiter: 99.820 (2017 Bayer-Konzern)

     

     

    Butting Gruppe GmbH & Co.KG

    Gifhorner Str. 59, 29379 Knesebeck

    WWW:  www.butting.de

     

    Edelstahlverarbeitung, Rohrleitungsbau. Butting wird im Iran von der Firma CamalAmiran Ltd. Co., Teheran vertreten.

     

    Gegründet: 1777

    Stammkapital: 25.000,00 EUR Euro

    Geschäftsführer: Hermann Butting

    Umsatz: 450 Mio. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 15,5 Mio. EUR Euro (2015)

    Mitarbeiter: 1.700 (2017)

     

     

    Commerzbank

    Kaiserplatz, 60311 Frankfurt am Main

    WWW:  www.commerzbank.de/konzern

     

    Die Commerzbank wickelt etwa 30 Prozent des gesamten deutschen Außenhandels ab.

    Mit Stand Mai 2018 hält die Bundesrepublik 15 Prozent der Aktien. Jeweils etwa 5 Prozent werden von den US-Hedgefonds Black Rock und Cerberus gehalten. In der Commerzbank ist die einstige Dresdner Bank aufgegangen.

     

    Gegründet: 26.2.1870

    Stammkapital: 1,252 Mrd. EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Martin Zielke

    Bilanzsumme: 453 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 250 Mio. EUR Euro (2017)

    Mitarbeiter: 49.300 (2017)

     

     

    Daimler

    Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

    WWW:  www.daimler.com

     

    An der Daimler AG sind (Stand 2017) u.a. die Kuwait Investment Authority (KIA) mit 6,84 Prozent, der US-Hedgefonds Black Rock mit 5,95 Prozent beteiligt. Zu Daimler gehört mit Mercedes, die wertvollste Premium-Automarke der Welt.

     

    Gegründet: 17.11.1998

    Stammkapital: 3.069.671.971,76 EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Dieter Zetsche

    Umsatz: 164,3 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 14,7 Mrd. EUR Euro (2017 vor Steuern und Zinsen)

    Mitarbeiter: 289.321 (2017)

     

     

    Eisenmann SE

    Tübinger Straße 81, 71032 Böblingen

    WWW:  www.eisenmann.com

     

    Einer der international führenden Systemanbieter im Anlagenbau für Oberflächentechnik, Umwelttechnik, Materialfluss-Automation und Hochtemperatur-Prozesstechnik. Gehört zu den so genannten „hidden champions“ in Deutschland, als einer der Weltmarktführer bei Kunststofflackieranlagen, Munitionsentsorgungsanlagen und Lackieranlagen für den Automobilbereich.

     

    Gegründet: 1951 von Eugen Eisenmann

    Stammkapital: 100.001.000,00 EUR Euro (100% Familienbesitz)

    Geschäftsführer: Geschäftsführende Direktoren:
    Dr. Matthias von Krauland
    Dr. Thomas Beck
    Bruno Geiger
    Dr. Kersten Christoph Link

    Umsatz: 862 Mio. EUR Euro (2015)

    Gewinn: 24,6 Mio. EUR Euro (2012)

    Mitarbeiter: 3.600 an 26 Standorten weltweit

     

     

    Eltherm GmbH

    Ernst-Heinkel-Straße 6-10, 57299 Burbach

    WWW:  www.eltherm.com/de/

     

    Spezialisiert im Bereich Elektrische Begleitheizung, mit eigener Entwicklung und Produktion von Heizleitungen, Heizschläuchen, Heizmatten und Heizjacken, Mess- und Regeltechnik und Zubehör. Eltherm ist Teil der Indus Holding AG

     

    Gegründet: 2.7.1991

    Stammkapital: 52.500 EUR Euro (20.12.2011)

    Geschäftsführer: Frank von der Heyden
    Alexander Neff
    Michael Thomas

    Umsatz: 4.552.265 EUR Euro (2012)

    Gewinn: 713.628 EUR Euro (2012)

    Mitarbeiter: 265 (davon 170 in Burbach) (Stand 2017)

     

     

    Evonik Iran AG

    Rellinghauser Straße 1—11, 45128 Essen

    WWW:  www.evonik.de

     

    Die Evonik Iran AG ist eine 100-prozentige Tochter der Evonik Industries AG. Nach eigener Darstellung anlässlich der 22. Iran Oil Show 2017 ist Evonik seit 1959 im Iran aktiv. Das bezieht sich auf die Vorläufer-Unternehmen der Evonik, die aus der Ruhrkohle AG (RAG) hervorging, die wiederum 1968 als Zusammenschluss der deutschen Steinkohleunternehmen gegründet wurde. Zur RAG gehörte und damit auch heute zur Evonik die Degussa, die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt. Darauf bezieht sich auch die Selbstbeschreibung der Evonik Industries als Anbieter von Spezialchemie und Hochleistungsmaterialen, was sich vor allem auf Edelmetalle bezieht. Alle folgenden Zahlen beziehen sich auf die Evonik Industries AG.

     

    Gegründet: 14.9.2006 (Umbenennung 12.9.2007)

    Stammkapital: 466 Mio. EUR Euro

    Geschäftsführer: Christian Kullmann

    Umsatz: 14,42 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 717 Mio. EUR Euro (2017)

    Mitarbeiter: 36.523 (2017)

     

     

    Ferrostaal GmbH

    Hohenzollernstraße 24, 45128 Essen / Ferrostaal Persia GmbH, Hamburg, Palmaile 67, 22767 Hamburg

    WWW:  www.ferrostaal.com

     

    Ferrostaal ist ursprünglich eine niederländische Firma, die von einer Vorgänger-Firma des MAN-Konzerns übernommen wurde. Im November 2011 wurde Ferrostaal von der MPC Münchmeyer Petersen & Co. Unternehmensgruppe unter Beteiligung von Investoren aus Abu Dhabi (Commodore Contracting Co.) übernommen. Nach einem Korruptionsskandal und daraus folgenden drastischen Einschnitten und Rückschlägen, u.a. der Rückabwicklung des Verkaufs an einen Staatsfonds aus Abu Dhabi (IPIC), war das Iran-Geschäft eine der großen Hoffnungen für das Traditionsunternehmen. Ferrostaal bezeichnet sich selbst als Industriedienstleister, was vor allem den Anlagenbau betrifft.

     

    Gegründet: 1920

    Stammkapital: 25.000,00 EUR Euro (Ferrostaal Persia GmbH 13.01.2016)

    Geschäftsführer: Dr. John Benjamin Schroeder

    Umsatz: 157 Mio. EUR Euro (2016)

    Gewinn: —6,294 Mio. EUR Euro Verlust (2016)

    Mitarbeiter: 3.600 (2013)

     

     

    (vormals Germanischer Lloyd) NEU: DNV GL SE

    Brooktorkai 18, 20457 Hamburg

    WWW:  www.dnvgl.de

     

    Die Gesellschaft entstand aus dem Zusammenschluss von Germanischer Lloyd mit Det Norske Veritas und hat seither ihren Sitz in Høvik(Norwegen). Sie gilt als eine der größten Klassifizierungsgesellschaften der Welt. Das betrifft nicht nur Schiffe, sondern auch den Energiesektor oder Zertifizierungen z.B. von Produktionsprozessen usw.

     

    Gegründet: 2013 (1867 für den Germanischen Lloyd, 1864 für Det Norske Veritas)

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Remi Eriksen

    Umsatz: 21,6 Mrd. NOK Norwegische Kronen (DNV GL 2014) (Germanischer Lloyd 2013: 771,9 Mio. EUR Euro)

    Gewinn: 16,4 Mio. EUR Euro (2013 Germanischer Lloyd)

    Mitarbeiter: 15.712 (DNV GL 2014)

     

     

    Herrenknecht AG

    Schlehenweg 2, 77693 Schwanau

    WWW:  www.herrenknecht.com

     

    Ein weiterer der so genannten deutschen „hidden champions“. Weltmarktführer bei Tunnelbohrmaschinen.

     

    Gegründet: 1977 (GmbH) / 1998 (AG)

    Stammkapital: 20.000.004,00 EUR Euro (11.5.2009)

    Geschäftsführer: Martin Herrenknecht

    Umsatz: 1,247 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 37,7 Mio. EUR Euro (2015)

    Mitarbeiter: 4.914 (2017) (davon fast 75% am Sitz der Firma)

     

     

    Kobold Messring GmbH

    Nordring 22-24, 65719 Hofheim/Taunus

    WWW:  www.kobold.com

     

    Die Firma bezeichnet sich selbst als eines der „führenden Unternehmen im Bereich industrieller Mess- und Kontrollgeräte, zur Erfassung und Überwachung physikalischer Größen wie Durchfluss, Druck, Füllstand und Temperatur“. Zur Kobold-Gruppe gehören die Firmen Heinrichs, Kobold Messring GmbH Werk II / Sindelfingen (vormals Firma Henschen), Mesura und Unirota.

     

    Gegründet: 1980 (von Diplomingenieur Klaus j. Kobold)

    Stammkapital: 128.100,00 EUR Euro (4.6.2012)

    Geschäftsführer: Harald Peters

    Umsatz: 19,4 Mio. EUR Euro (2016)

    Gewinn: 1.037.021 EUR Euro (2016)

    Mitarbeiter: 173 (2016)

     

     

    KROHNE Liaison Office Iran

    Unit 5 No. 7, Rahbar Alley, 7th St., Eshghyar St., Khoramshahr St., Teheran 15338-84331, Iran

    WWW:  https://ir.krohne.com/en

     

    Die Krohne-Gruppe (Krohne Messtechnik GmbH) mit Sitz in Duisburg bezeichnet sich selbst als „ein weltweit führender Hersteller und Anbieter von Lösungen für die industrielle Prozessinstrumentierung“. Krohne ist weltberühmt für seine Durchflussmessgeräte.

     

    Zahlen der Krohne Messtechnik GmbH

    Gegründet: 1921

    Stammkapital: im Besitz der Familie Rademacher-Dubbick

    Geschäftsführer: Michael Rademacher-Dubbick

    Stephan Neuburger  

    Dr. Attila Bilgiç (alle drei für die Krohne Gruppe)

    Umsatz: 495,3 Mio. EUR Euro (2017)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 3.700

     

     

    KSB SE & Co. KGaA

    Johann-Klein-Strasse 9, 67227 Frankenthal

    WWW:  www.ksb.com

     

    Die KSB ist einer der weltweit führenden Anbieter von Pumpen, Armaturen und Systemen für nahezu alle Bereiche, in denen der Transport von Flüssigkeiten wichtig ist.

     

    Gegründet: 1871

    Stammkapital: 44.771.963,00 EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Dr. Stephan Jörg Timmermann

      Dr. Stephan Bross

      Ralf Kannefass

      Dr. Matthias Schmitz

    Umsatz: 2,205 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 104,2 Mio. EUR Euro (2017, vor Steuern)

    Mitarbeiter: 15.500 (2017)

     

     

    Linde AG

    Klosterhofstr. 1, 80331 München

    WWW:  www.linde.com

     

    Linde sieht sich selbst als einer der Weltmarktführer für Spezialgase aller Art, z.B. Flüssiggase. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Staaten aktiv.

     

    Gegründet: 1879

    Stammkapital: 14,182 Mio. EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Professor Dr. Aldo Belloni

    Umsatz: 17,113 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 1,536 Mrd. EUR Euro (2017 nach Steuern)

    Mitarbeiter: 58.000 (2017)

     

     

    Minimax GmbH & Co. KG, Iran Branch Office (Minimax Viking Gruppe)

    No. 3, 9th Floor, Mellat Tower, Vali-e-Asr Ave., Teheran, Iran / Industriestr. 10-12, 23843 Bad Oldesloe

    WWW:  www.minimax.com / www.minimax-viking.com

     

    Die Minimax-Viking-Gruppe zählt sich selbst zu den weltweit wichtigsten Anbietern für Brandschutztechnik, insbesondere Feuerlösch-Sprenkler-Systeme. Sie ist ein 2009 geschaffenes Joint Venture der Minimax mit der US-amerikanischen Viking-Gruppe, die sich ebenfalls auf Brandschutzequipment spezialisiert hat.

     

    Die Zahlen beziehen sich auf die Minimax Viking GmbH

    Gegründet: 1902 (Minimax) / 1920 (Viking Corp.) /2009 (Minimax-Viking)

    Stammkapital: 3.913.872,00 EUR Euro (16.9.2013)

    Geschäftsführer: Klaus Hofmann (Chairman)
    Dr. Volker Bechtloff
    Juliane Groß

    Umsatz: 1,6 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: —19,9 Mio. EUR Euro Verlust (2011)

    Mitarbeiter: >8.200 (2017)

     

     

    Minova Carbotech Iran Branch

    Am Technologiepark 1, 45307 Essen

    WWW:  www.minovaglobal.de

     

    Die Firma bezeichnet sich als „branchenführender Anbieter“ von Anwendungslösungen für den „untertägigen Bergbau, Tunnel-, Tief- und Hochbau“. Minova Carbotech gehört zum Konsolidierungskreis des australischen Orica-Konzerns. Sie produziert und handelt chemische Baustoffe, Gebirgsanker-Systeme und Zubehör für den Bergbau, die Bauindustrie sowie für Industrie und Handwerk. Zur Produktpalette gehören auch Sicherungsmittel für den Tunnelbau, Harze zur Abdichtung gegen Gas- und Wasserzutritt, Gebirgsverfestigung und Hohlraumverfüllung, Materialien zur Bauwerkssanierung. Besonders bekannt ist Minova für seine Spezialharze.

     

    Gegründet: 1997

    Stammkapital: 3,5 Mio. EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Michael Napoletano

    Andreas Humann

    Matthew Collins

    Stephen Westerling Greer

    Umsatz: 130 Mio. EUR Euro (Minova Carbotech)

    900 Mio. AUD Australische Dollar (Minova Konzern)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 900 (Minova Carbotech)

    2.500 (Konzern)

     

     

    Nivea (Beiersdorf)

    Unnastraße 48, D-20245 Hamburg

    WWW:  www.beiersdorf.com

     

    Nivea ist die wohl wichtigste Einzelmarke des Beiersdorf-Konzerns. Sie gilt als die weltweit größte Hautpflegemarke. Unter dem Dach von Beiersdorf werden auch Marken wie „Tesa“, „Hansaplast“, „Eucerin“, „Labello“ oder „8x4“ vertrieben.

     

    Gegründet: 1882

    Stammkapital: 252 Mio. EUR Euro

    Geschäftsführer: Stefan F. Heidenreich

    Umsatz: 7,056 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 1,022 Mrd. EUR Euro (2017, vor Steuern)

    Mitarbeiter: 17.600 (2017)

     

     

    PM Piping (Project Materials GmbH)

    Hansaallee 201, 40549 Düsseldorf

    WWW:  www.pmpiping.com

     

    Entstanden ist die Firma aus einer reinen Beteiligungsgesellschaft. Der Gegenstand des Unternehmens ist laut Eintrag im Handelsregister „Der Handel und Projektgeschäfte mit Stahlerzeugnissen aller Art sowie damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten.“ Die Gesellschaft ist Teil der Project Materials Group, die auch als PM Piping firmiert

     

    Gegründet: 21.12.2006

    Stammkapital: 1 Mio. EUR Euro (24.7.2007)

    Geschäftsführer: Philip Myburgh

      Harald Stübben

      Mario Voigtländer

    Umsatz: 117,3 Mio. EUR Euro (2016)

    Gewinn: —2.247.223 EUR Euro Verlust (2016)

    Mitarbeiter: 119 (2016)

     

     

    Regalbuto Steel GmbH

    Am Meerkamp 19a, 40667 Meerbusch

    WWW:  www.regalbuto-steel.com

     

    Der Gegenstand der Firma ist gemäß Eintrag im Handelsregister „der Handel mit Stahlerzeugnissen aller Art sowie damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten nebst Werksvertretung“. Die Firma führt den Slogan „pipe and fittings specialist“, also Spezialist für Rohre und Armaturen.

     

    Gegründet: 2011

    Stammkapital: 500.000,00 EUR Euro (17.5.2011)

    Geschäftsführer: Salvatore Regalbuto

    Umsatz: 2.735.686,00 EUR Euro (2016)

    Gewinn: 84.226,00 EUR Euro (2013)

    Mitarbeiter:

     

     

    Rieckermann GmbH (Iran Liasion Office)

    Moenckebergstr. 10, 20095 Hamburg

    WWW:  www.rieckermann.com

     

    Rieckermann ist ein Unternehmen, dass sich auf Ingenieurleistungen, Prozesstechnologien und Technischen Service spezialisiert hat, den es für einen Kundenstamm aus vielen Branchen anbietet, wie etwa der Pharma-, Lebensmittel-, Metall- oder Ölindustrie bis hin zur Graphischen Industrie und metallverarbeitenden Betrieben.

     

    Gegründet: 1892

    Stammkapital: 4,4 Mio. EUR Euro (26.10.2012)

    Geschäftsführer: Rolf Seidel

      Norbert Hansen

    Umsatz: 180,2 Mio. EUR Euro (2016)

    Gewinn: 983.277,00 EUR Euro (2016)

    Mitarbeiter: 82 (GmbH) 700 (weltweit)

     

     

    Salzgitter Mannesmann International GmbH (Office Tehran)

    Schwannstraße 12, 40476 Düsseldorf

    WWW:  www.salzgitter-mannesmann-international.de

     

    Salzgitter Mannesmann International ist Teil der Salzgitter-Gruppe und einer der wichtigsten Stahlhändler der Welt. Allerdings gehören zum Angebotsspektrum der Firma auch Transportleistungen und deren Versicherung.

     

    Zahlen für die Firma zu erhalten ist mit etwas Aufwand verbunden. Sie veröffentlicht keinen eigenen Jahresabschluss, sondern wird im Konzernabschluss der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH (die SZMH Gruppe) „konsolidiert“. Die aber veröffentlicht ebenfalls keinen eigenen Jahresabschluss, sondern wird ihrerseits – als Teil des Konzernbereiches Handel im Abschluss der Salzgitter Klöckner-Werke GmbH „konsolidiert“.

    Gegründet: 11.10.2001

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Jörg Grzella

    Alexander Soboll

    Umsatz: 2,855 Mrd. EUR Euro (2016)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 1.600

     

     

    TUV Nord Iran (RWTUV Iran)

    Apt. 2, 4th floor, Firoozeh Building, #22, Firoozeh St. North Sohrevardi St., P.O. Box 14185 – 641 IR — 15538 Tehran
    WWW:  
    https://www.tuv-nord.com/ir/en/home

     

    Die Firma ist Teil der TÜV NORD AG. Entstanden ist der Konzern aus den Technischen Überwachungsvereinen – TÜV und deren Vorläufer DÜV.

     

    Zahlen für die TÜV NORD AG

    Gegründet: 13.5.1998

    Stammkapital: 10 Mio. EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Dr. Dirk Stenkamp

    Umsatz: 1,184 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 76,6 Mio. EUR Euro (2017, vor Steuern)

    Mitarbeiter: 10.435 (2017)

     

     

    (vormals Uhde) NEU ThyssenKrupp Industrial Solutions AG

    thyssenkrupp Allee 1, 45143 Essen

    WWW:  www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com

     

    Von der ehemaligen Traditionsfirma Uhde ist fast nichts mehr erkennbar übriggeblieben. Es existiert praktisch nur noch die Uhde High Pressure Technologies GmbH in Hagen, die den Namen auch tatsächlich führt.

    Die ThyssenKrupp Industrial Solutions AG bietet ein weites Spektrum an Ingenieurleistungen und Anlagenbau in diversen Industriesparten weltweit.

    Die Firma ThyssenKrupp Industrial Solutions veröffentlicht keinen eigenen Abschluss, sondern wird in der ThyssenKrupp Technologies Beteiligungen GmbH „konsolidiert“ und die wiederum in der ThyssenKrupp AG.

     

    Gegründet: 1921 (Uhde) 1999 (ThyssenKrupp Uhde) 2014 (ThyssenKrupp Industrial Solutions)

    Stammkapital: 17,5 Mio. EUR Euro

    Geschäftsführer: Dr. Peter Feldhaus
    Marcel Fasswald
    Stefan Gesing
    Michael Höllermann

    Umsatz: 5,522 Mio. EUR Euro (2016/2017)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 21.000 (2016/2017)

     

     

    Volkswagen AG

    Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg, Brieffach 1849, 38436 Wolfsburg

    WWW:  www.volkswagenag.com

     

    VW ist Europas größter Automobilhersteller. Insgesamt zwölf Marken sind unter dem VW-Dach vereint: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Die Mehrheit von 52,22% hält die Porsche Holding, zusammen mit der Porsche GmbH aus Salzburg. Aber die Sperrminorität des Landes Niedersachsen von 20% wird damit trotzdem nicht umgangen. 16,99% werden durch die Qatar Investment Authority (QIA) gehalten.

     

    Gegründet: 1938

    Stammkapital: 1.283.315.873,28 EUR Euro (2017)

    Geschäftsführer: Dr. Herbert Dies

    Umsatz: 230,682 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 13,913 Mrd. EUR Euro (2017 vor Steuern)

    Mitarbeiter: 642.292 (2017)

     

     

    Wika Instrumentation Pars Kish Ltd.

    Apt. 307, 3rd Floor, 8-12 Vanak St., Vanak Sq., Tehran-Iran

    WWW:  www.wika.ir / www.wika.de

     

    Die Firma ist Teil der WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG in Klingenberg und vertritt alle in der WIKA Group verbundenen Unternehmen im Iran, KSR Kuebler, Cella, DH-Budenberg, Gayesco, Euromisure, Refco und FTI. WIKA bietet ein breites Spektrum an Messinstrumenten für Druck, Temperatur, Gas, Durchflüsse, Reinsträume usw.

     

    Zahlen für die WIKA Group

    Gegründet: 1946 (WIKA) 2005 (WIKA Iran)

    Stammkapital: 336 Mio. EUR Euro

    Geschäftsführer: Alexander Wiegand

    Umsatz: 890 Mio. EUR Euro (Stand April 2018)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 9.300 (weltweit, Stand April 2018)

     

     

    Wintershall Holding GmbH

    Friedrich-Ebert-Str. 160, 34119 Kassel

    WWW:  www.wintershall.com

     

    Wintershall ist eine Tochter der BASF und vermarktet seit 1990 russisches Erdgas. 1993 Gründung des Joint Ventures WINGAS mit Gazprom, das 2015 komplett an Gazprom geht. Mit Gazprom besteht ein weiteres gemeinsames Unternehmen: Achimgaz. Wintershall ist der größte deutsche Produzent von Erdöl und Erdgas.

     

    Gegründet: 1894 (seit 1969 im BASF-Konzern)

    Stammkapital: 105 Mio. EUR Euro (20.12.2007)

    Geschäftsführer: Mario Mehren

    Umsatz: 3,2 Mrd. EUR Euro (2017)

    Gewinn: 719 Mio. EUR Euro (2017)

    Mitarbeiter: 2.000 (2015)

     

     

     

     

    SCHWEIZ:

     

     

     

    ABB (Asea Brown Boveri) Ltd.

    Affolternstrasse 44, 8050 Zürich, Schweiz

    WWW:  www.abb.com

     

    ABB ist ein weltweit agierender Konzern, der sich auf die Energiebranche und die Automatisierungstechnik konzentriert. Entstanden ist das Unternehmen aus der Fusion der schwedischen ASEA und der schweizerischen BBC. Das erkennt man noch heute u.a. am Sitz von Jacob Wallenberg im Board of Directors. Wallenberg ist Chef der gleichnamigen Unternehmerfamilie, die einen erheblichen Teil der schwedischen Wirtschaft kontrolliert, u.a. auch den damaligen ASEA-Konzern.

    ABB umfasst ein Netzwerk von 330 Einzelunternehmen in 100 Staaten.

     

    Gegründet: 8.2.1988

    Stammkapital: 260.177.791,68 CHF Schweizer Franken (24.7.2017)

    Geschäftsführer: Ulrich Spiesshofer

    Umsatz: 34,312 Mrd. USD US-Dollar (2017)

    Gewinn: 2,371 Mrd. USD US-Dollar (2017, nach Steuern)

    Mitarbeiter: 132.000 (2016)

     

    Bucher Industries AG

    Murzlenstrasse 80, 8166 Niederweningen

    WWW:  www.bucherindustries.com

     

    Bucher konzentriert sich auf die Produktion von Spezialmaschinen und —anlagen, zum Beispiel Landmaschinen, Reinigungsfahrzeugen, Hydraulikgeräten oder Anlagen zur Prüfung von Glasbehältern.

     

    Gegründet: 1807

    Stammkapital: 2,05 Mio. CHF Schweizer Franken

    Geschäftsführer: Jacques Sanches

    Umsatz: 2,6 Mrd. CHF Schweizer Franken (2017)

    Gewinn: 168 Mio. CHF Schweizer Franken (2017)

    Mitarbeiter: 12.100 (2017)

     

     

    Burckhardt Compression Tehran SSK (Burckhardt Compression)

    Im Link 5, Postfach 3352, CH-8404 Winterthur, Schweiz

    WWW:  www.burckhardtcompression.com

     

    Die Firma bezeichnet sich selbst als Weltmarktführer für Kolbenkompressorsysteme in verschiedensten Anwendungsgebieten, z.B. Öl & Gas Produktion, Marine, Gastransport und —lagerung, Raffinerie, Petrochemische/Chemische Industrie, Industriegase und Kompressorsysteme. Die Firma verfügt über Dependancen in mehr als 80 Staaten.

     

    Gegründet: 1844

    Stammkapital: 8,5 Mio. CHF Schweizer Franken

    Geschäftsführer: Marcel Pawlicek

    Umsatz: 594,6 Mio. CHF Schweizer Franken (2017)

    Gewinn: 29 Mio. CHF Schweizer Franken

    Mitarbeiter: 2.214 (2017)

     

     

    MSC Basel — Mediterranean Shipping Agency AG
    Steinentorstrasse 39, 4002 Basel

    WWW:  www.msc.com

     

    Die Reederei MSC gilt als die zweitgrößte Rederei der Welt. Der Hauptsitz ist Genf. MSC unterhält derzeit nach eigenen Angaben eine Flotte von 490 Containerschiffen und 480 Büros in mehr als 150 Staaten.

     

    Gegründet: 1970 (MSC) 1981 (MSC Basel)

    Stammkapital: 200.000,00 CHF Schweizer Franken

    Geschäftsführer: Diego Aponte

    Umsatz: 28,19 Mrd. USD US-Dollar (2015)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 28.000 (2014) die Firma spricht auf ihrer Internetseite in einem Imageclaim von  70.000 Mitarbeitern weltweit

     

     

    SGS Iran (PJS) Limited

    No.47, Ahmad Ghasir St. Arjantine Square, Tehran, 1514843133

    WWW:  http://www.sgs.com/

     

    SGS (abgeleitet vom früheren Firmennamen Société Générale de Surveillance) bezeichnet sich als Weltmarktführer für alle Arten von Inspektionen, Testungen, Zertifizierungen und Verifikationen in mehr als 2.400 Büros und Laboren rund um den Globus. Alleine im Iran unterhält SGS neben dem zentralen Verbindungsbüro in Teheran auch noch Büros in Asaluyeh, Bandar Abbas, Bandar e Anzali, Bandar-e Mahshahr, Bushehr, Isfahan, Karaj, Khaf, Kharg, Kermanshah, Khorramshahr, Mashhad, Sari, Tabriz und Zanjan. Die wohl – vor allem in Deutschland – bekannteste Marke der SGS-Gruppe ist das „Institut Fresenius“.

     

    Gegründet: 1878 (SGS Group) 1976 (SGS Iran)

    Stammkapital: SGS Iran: 50 Mio. IRR Iranian Rial (99% gehalten von SGS Group)

    SGS Group: 7.822.436,00 CHF Schweizer Franken

    Geschäftsführer: Ali Ebrahimzadeh (SGS Iran) Frankie Ng (SGS Group)

    Umsatz: 6,3 Mrd. CHF Schweizer Franken (2017) (SGS Group)

    Gewinn: 664 Mio. CHF Schweizer Franken (2017) (SGS Group)

    Mitarbeiter: 95.000 (2017) (SGS Group)

     

     

    Sulzer AG

    Neuwiesenstrasse 15 / 8401 Winterthur

    WWW:  www.sulzer.com

     

    Sulzer beschreibt sein heutiges Angebotsportfolio als Spezialisierung auf „Pumpen, Services für

    rotierende Maschinen sowie auf Trenn-, Misch- und Applikationstechnologien“. Zu den Kernkompetenzen gehören Oberflächentechnologien. Des Weiteren bietet das Unternehmen Brennstoffzellensysteme für Einfamilienhäuser an.

    An Sulzer hält der russische Investor Viktor Vekselberg eine Beteiligung von 48,83%. Das ist immer noch ein maßgeblicher Anteil, aber ursprünglich besaß Vekselberg über seine Beteiligungsgesellschaft Renova 63,42% der Sulzer Aktien. Aufgrund der Sanktionen der USA einigten sich Vekselberg und Sulzer, dass Sulzer ein Paket von 5 Mio. Stück Aktien von Vekselberg „zu den Büchern“ nehmen, also aufkaufen werde. Dadurch sank der direkte Anteil Vekselbergs an Sulzer in der beschriebenen Höhe. Die Renova/Vekselberg erhielten dafür aber kein Geld, sondern eine Gutschrift, um die Sanktionsauflagen zu erfüllen. Die Transaktion hatte bis Redaktionsschluss noch keine Freigabe durch das Office of Foreign Assets Control (OFAC) erhalten.

     

    Gegründet: 1834 (1914 AG Gründung)

    Stammkapital: 342.624,00 CHF Schweizer Franken

    Geschäftsführer: Gregoire Poux-Guillaume

    Umsatz: 3,049 Mrd. CHF Schweizer Franken (2017)

    Gewinn: 83,2 Mio. CHF Schweizer Franken (2017 nach Steuern)

    Mitarbeiter: 14.732 (2017)

     

     

    Weatherford (International plc)

    Weststr. 1, 6340 Baar, Schweiz / 70 Sir John Rogerson's Quay, 2 Dublin, Ireland / Rue Jean-François Bartholoni 4-6, 1204 Geneva, Suisse / 2000 St. James Place, Houston TX 77056

    WWW:  www.weatherford.com

     

    Weatherford ist einer der größten Ausrüster für Öl- und Gasförderanlagen. 2010 war Weatherford an rund 1.000 Förderstätten in über 100 Staaten aktiv.

    Weatherford´s genaue Firmenstruktur, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten und damit Geschäftszahlen zu ermitteln und nachzuvollziehen ist verwirrend. Ursprünglich befand sich die Konzernzentrale in Houston, im US-Bundesstaat Texas, der juristische Sitz war aber aus steuerlichen Gründen auf Bermuda. 2009 wurden, ebenfalls aus Steuergründen, Haupt- und juristischer Sitz nach Zug/Schweiz verlegt. Im Büro des Weltkonzerns in Genf saßen anfangs aber nur vier Mitarbeiter, weil sich die operative Zentrale weiterhin in Houston befand. Zwischenzeitlich wechselte die Operationszentrale nach Baar im Kanton Zug. 2014 kündigte Weatherford an, den Firmensitz nach Dublin/Irland zu verlegen, so dass die Firma nunmehr eine AG irischen Rechts ist, aber ihren Steuersitz in Genf belassen hat, was verwundert, weil der Unterschied der Gewinnsteuer zwischen Irland und der Schweiz satte fünf Prozent ausmacht. Dennoch beteuerte Weatherford gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung: „die Schweiz verfügt über ein stabiles, entwickeltes und wettbewerbsfähiges Steuerwesen, mit dem die Direktion von Weatherford vertraut ist“. Die Geschäftszahlen stammen aus dem so genannten „Form 10-K“ der US Securities and Exchange Commission (SEC) für Weatherford International plc, vom 14.2.2018.

     

    Gegründet: 1948 Weatherford / 1972 Weatherford International / 17.6.2014 Weatherford Ireland

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Bernard J. Duroc-Danner

    Umsatz: 5,699 Mrd. USD US-Dollar (2017)

    Gewinn: —2,653 Mrd. USD US-Dollar Verlust (2017 vor Steuern)

    Mitarbeiter: 39.500 (2015)

     

     

    Zurich Insurance Group AG

    Austraße 46, 8045 Zürich

    WWW:  www.zurich.com

     

    Die Firma ist die Muttergesellschaft der Zürich Versicherungs-Gesellschaft. Sie bezeichnet sich selbst als eine der größten Versicherungsgruppen der Welt. Sie umfasst drei Hauptgeschäftsfelder: „General Insurance“ (Schadensversicherungen für Privatkunden, kleine- und mittlere Unternehmen sowie multinationale Konzerne), „Global Life“ ((Lebensversicherungen, Investmentversicherungen, Spar- und Pensionsabsicherungen für Individuen und Gruppen) und „Farmers“ (drittgrößter US-amerikanischer Sach- und Unfallversicherer). Die Gruppe ist nach eigenen Angaben in mehr als 170 Staaten aktiv.

     

    Gegründet: 1872 / 2000 Holding

    Stammkapital: 15,06 Mio. USD US-Dollar (2017)

    Geschäftsführer: Mario Greco

    Umsatz: 63,96 Mrd. USD US-Dollar

    Gewinn: 3,004 Mrd. USD US-Dollar

    Mitarbeiter: 53.146 (2017)

     

     

     

     

    ÖSTERREICH:

     

     

     

    Christof Industries GmbH – Geety Sanaat Mayestan Co. (GSM)

    Plabutscherstrasse 115, 8051 Graz

    WWW:  www.christof.com

     

    Christof Industries ist nach eigenen Angaben in den Bereichen Energie und Umwelttechnik, Apparatebau, Anlagenbau, Konstruktion und Engineering von komplexen Industrieanlagen und Spezialmaschinen tätig. Christof Industries ist das Ergebnis einer Abspaltung von der Christof Group, in der der Apparatebau verblieben ist und nicht mit der Christof Industries verwechselt werden darf. Die Christof Holding bildet die Konzernmutter.

     

    Gegründet: 1988 J.Christof GmbH / Oktober 2015 Christof Industries

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Johann Christof jun.

    Umsatz: 182 Mio. EUR Euro (2017) (+21,33%)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 1.760 (2017) (-7,37%)

     

     

    ILF Consulting Engineers Pars (PJSC)

    ILF Group Holding GmbH
    Feldkreuzstraße 3, 6063 Rum bei Innsbruck, Österreich

    WWW:  www.ilf.com

     

    Das Unternehmen ist die Iran-Repräsentanz der ILF-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Österreich hat. Die ILF-Gruppe bezeichnet sich selbst als ein „international tätiges, völlig unabhängiges Ingenieur- und Beratungsunternehmen, welches seine Kunden bei der erfolgreichen Realisierung von technisch anspruchsvollen, komplexen Industrie- und Infrastrukturprojekten unterstützt“. Geschäftsfelder sind Öl und Gas, Energie und Klimaschutz, Wasser und Umwelt, Verkehr und Bauwerke.

    Die ILF Holding betont, dass jedes einzelne ILF-Unternehmen rechtlich selbständig agiert.

     

    Gegründet: 1967

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Klaus Lässer

    Umsatz: ca. 168 Mio. Euro (2016)

    Gewinn:

    Mitarbeiter: 2.000

     

     

    Oberbank

    Untere Donaulände 28, 4020 Linz

    WWW:  www.oberbank.at

     

    Die Oberbank ist eine Regionalbank innerhalb der so genannten 3-Banken-Gruppe. Die Vorläuferinstitute der Oberbank entstanden als reine Privatbank schon im 17. Jahrhundert. 1933 erfolgte die de facto Übernahme der 3 Banken durch die Creditanstalt (CA). Erst 1952 gelang die Entflechtung. Seit 1997 tritt die Oberbank im Verbund der so genannten 3-Banken auf. Die regionale Verflechtung und Konzentration hatte den Vorteil, dass die Oberbank relativ unbeschadet aus der Finanzkrise 2008/2009 hervorging und keine staatlichen Hilfskredite in Anspruch nehmen musste.

     

    Gegründet: 1.7.1869

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Franz Gasselsberger

    Bilanzsumme: 20,9 Mrd. EUR Euro (Q1 2018)

    Gewinn: 53,7 Mio. EUR Euro (Q1 2018)

    Mitarbeiter: 2.330 (2017)

     

     

    OMV

    Trabrennstraße 6-8, 1020 Wien, Österreich

    WWW:  www.omv.com

     

    Die ursprünglich als ÖMV firmierende Gesellschaft änderte 1995 ihr Namenskürzel in das im nichtdeutschsprachigen Raum leichter verständliche OMV. Die OMV fördert und vermarktet nach eigenen Angaben Öl und Gas, innovative Energielösungen und hochwertige petrochemische Produkte. Die OMV ist eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Die OMV betreibt drei Raffinerien mit einer jährlichen Kapazität von 17,8 Mio. Tonnen und über mehr als 2.000 Tankstellen in zehn Ländern. Die OMV betreibt ein Gaspipelinenetz in Österreich und Gasspeicher in Österreich und Deutschland. An der Firma ist die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungs GmbH (ÖBIB) mit 31,5% beteiligt. Die ÖBIB gehört zu 100% dem österreichischen Staat. 24,9% gehören der IPIC, ein Staatsfonds aus Abu Dhabi. Die OMV gehört zu den Teilnehmern des Nordstream2-Projektes.

     

    Gegründet: 1956

    Stammkapital:

    Geschäftsführer: Rainer Seele

    Umsatz: 20,222 Mrd. Euro (2017)

    Gewinn: 853 Mio. Euro (2017 nach Steuern)

    Mitarbeiter: 20.271 (2017)

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    Tags:
    Unternehmen, Schaden, Sanktionen, Bayer, VW-Konzern, OMV, Commerzbank, Daimler AG, Volkswagen AG, Wintershall, BASF, Schweiz, Iran, Österreich, Deutschland, USA