07:05 27 Februar 2020
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    Die souveränen Staatsschulden der USA wachsen schneller als die Landeswirtschaft. Das erklärte Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Fed, am Donnerstag bei einer Anhörung im Senat.

    Es komme darauf an, die Tendenz umkehren zu lassen, sagte er und wies darauf hin, dass die Steuer- und Haushaltspolitik der USA instabil bleibt. Zugleich versicherte Powell, dass die Regulierungsbehörde vorerst keine Anzeichen einer Rezession sieht.

    Zuvor hatte Russland den Club der 33 größten Gläubiger der USA verlassen. Derzeit hält der russische Staat US-Treasuries im Gesamtwert von rund 30 Milliarden Dollar, während China und Japan immer noch ganz oben auf der Liste der Länder stehen, die in US-Anleihen investieren.

    Am 19. März wurde mitgeteilt, dass die Staatsschulden der USA mit 21 Billionen Dollar auf einen neuen Rekord geklettert waren. Davon entfallen 5,6 Billionen Dollar auf Inlandsschulden.

    Mehr zum Thema: Finanzen: Höhere Benzinpreise und teure Schulden in USA bedrängen den Rubel

    Präsident Donald Trump hatte noch während der Wahlkampagne versprochen, die Staatsschulden zu tilgen. Indes nahmen die Verbindlichkeiten der USA im Laufe des ersten Jahres von Trumps Präsidentschaft um rund eine Billion Dollar zu.

     

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    Tags:
    Wachstum, Staatsschulden, US-Notenbank FED, Jerome Powell, USA