18:20 18 Januar 2020
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    Die Regierung der Russischen Föderation bildet unter dem Dach des Finanzministeriums eine Abteilung zur Eindämmung der negativen Auswirkungen von antirussischen Sanktionen. Ein entsprechendes Dekret hat der russische Premierminister Dmitri Medwedew unterzeichnet.

    Demnach sollen die Abteilung sowie das Finanzministerium insgesamt die Befugnis bekommen, eng mit Behörden anderer Staaten sowie mit internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten.

    >>>Mehr zum Thema: Reaktion auf US-Sanktionen: Russische Regierung schnürt „Dollar-Frei-Paket“<<<

    Vor allem soll die Abteilung Personen und russischen Unternehmen, die unter die westlichen Sanktinen geraten sind, mit der Bewältigung der negativen Folgen helfen.

    Wörtlich zu den neuen Funktionen heißt es im Dekret:

    „Das Finanzministerium soll die interinstitutionelle Koordinierung bei der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Eindämmung negativer Auswirkungen (…) im Finanzsektor“ leiten.

    Der Sprecher des Repräsentantenhauses im US-Kongress, Paul Ryan (Archivbild)
    © REUTERS / Joshua Roberts
    Bereits im April sprachen Vertreter des russischen Finanzministeriums davon, dass eine Abteilung gebildet werden könnte, um die von westlichen Sanktionen betroffenen Unternehmen zu unterstützen.

    Zu dem Zeitpunkt war es allerdings nicht klar, im Rahmen welcher größeren Struktur die neue Behörde aktiv werden würde.

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    Tags:
    Sanktionen, Finanzministerium, Dmitri Medwedew, USA, Russland