08:06 21 August 2018
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    Ölraffinerie von ExxonMobil, USA (Archiv)

    US-Ölindustrie tritt gegen Verschärfung antirussischer Sanktionen ein

    © AP Photo / Gerald Herbert
    Wirtschaft
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    Führende Öl- und Gasunternehmen der USA versuchen laut einem Bericht von Reuters zurzeit, die Gesetzgeber ihres Landes von einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland abzuraten.

    Sie behaupten, die Strafmaßnahmen würden US-Unternehmen zu Unrecht bestrafen und gleichzeitig den ausländischen Energierivalen wie Royal Dutch Shell und BP erlauben, in dem größten ölproduzierenden Land tätig zu sein.

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    Besonders besorgt sei die Russisch-Amerikanische Handelskammer, die aktive Geschäfte mit Russland unterstütze und der Öl-Riesen wie ExxonMobil, Shell und Chevron angehören würden.

    „Der US-Senat hat einen Gesetzesentwurf unter dem Titel DETER wieder in Gang gesetzt. Dieser würde eine schnelle Verhängung der Sanktionen ermöglichen, falls Moskau bei künftigen Wahlen in den USA dazwischenfunkt. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner versuchen, die schwache Position von Donald Trump zu den Vorwürfen russischer Intervention bei den Wahlen 2016 zu korrigieren“, erklärt Reuters die Stellungnahme, welche die Ölunternehmen geärgert habe.

    Laut Angaben der Zeitschrift „The Wall Street Journal“ zieht Washington derzeit die Möglichkeit in Betracht, Öl aus der strategischen Reserve auf den Markt zu bringen. Dies soll einen neuen Anstieg der Ölpreise verhindern.

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    Tags:
    Kritiker, Sanktionen, Öl, Unternehmen, British Petroleum (BP), Royal Dutch Shell, The Wall Street Journal, ExxonMobil, US-Senat, USA
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