06:21 22 August 2018
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    Turkish Stream: Meeresabschnitt des ersten Strangs fertig (Archiv)

    Betreiber verbindet Unterwasser- und Festlandabschnitt der Gaspipeline Turkish Stream

    © Foto: TurkStream
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    Das Unternehmen TurkStream, Betreiber des Gasprojekts Turkish Stream, verbindet nach eigenen Angaben den Unterwasser- und den Festlandabschnitt der aus Russland führenden Gasleitung. Die am Sonntag begonnenen Arbeiten dauerten vier bis acht Wochen.

    Es geht um den Bau eines etwa 2.400 Meter langen Verbindungsstücks zwischen der Siedlung Kıyıköy an der türkischen Küste und dem Hauptrohr, hieß es in der Mitteilung. „Die Bauarbeiten laufen nach dem Plan. Erstes Gas dürfte Ende 2019 fließen.“

    Zuvor hatte der russische Gasgigant Gazprom gemeldet, dass bislang 66 Prozent der Rohre auf dem Meeresgrund gelegt wurden.

    Die Pipeline Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchsatzkapazität von je 15,75 Mrd. Ncbm Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 km lang sein. Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien. Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang soll laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.

    Mehr zum Thema: Turkish Stream erst der Auftakt: Europäer rüsten sich für Ringen um russisches Erdgas

    Für den Bau des Unterwasserteils der Pipeline, mit dem am 7. Mai 2017 begonnen wurde, ist die 100-prozentige Gazprom-Tochter South Stream Transport B.V. zuständig.

     

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    Verbindung, Turkish Stream, Gaspipeline, TurkStream, Kıyıköy, Russland, Türkei