06:44 16 November 2018
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    Russland und China finden „Achillesferse“ der USA

    © AFP 2018 / Jewel Samad
    Wirtschaft
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    Russland hat laut der deutschen Online-Ausgabe „Business Insider“ die „größte Schwäche“ der USA gefunden und stößt amerikanische Staatspapiere ab.

    Die Ausgabe verweist darauf, dass Russland im Zeitraum von April bis Mai dieses Jahres ihre Anlagen in US-Staatspapieren von etwa 96 Milliarden Dollar bis auf 15 Milliarden Dollar reduziert habe, was zu einem Anheben der Zinssätze in den Vereinigten Staaten geführt haben soll. Das wecke bei Präsident Donald Trump Unzufriedenheit, da teure Kredite das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft einschränken. Das aber sei gerade das wichtigste Wahlversprechen des jetzigen Chefs des Weißen Hauses gewesen

    Russland hat dem „Business Insider“ (BI) zufolge „gleich mehrere Gründe, sich von US-Papieren zu trennen“. In Moskau schließe man nicht aus, „dass künftig auch der Handel mit US-Anleihen beeinträchtigt werden könnte“. Zudem ermögliche die Reduzierung der Aktiva in US-Wertpapieren, den Rubel zu festigen und eine stärkere Streuung der Währungsreserven zu erzielen, betont die Ausgabe.

    Wie BI ferner anmerkt, sei Russland aber ein vergleichsweise kleiner Geldgeber der USA. Washington dürfte es deshalb „ungleich härter treffen, wenn etwa China als größter Gläubiger den Geldhahn zudrehen würde“. Sollte China seine Anlagen in US-amerikanischen Anleihen kürzen, so könne das für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten sehr ernsthafte Folgen haben, denn „ausgerechnet bei Trumps Lieblingsfeind China stehen die USA mit über 1,1 Billionen Dollar in der Kreide“, schlussfolgert die Ausgabe.

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    Anleihen, Wirtschaft, Kredit, Donald Trump, USA, Russland, China