07:42 19 August 2018
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    Bauarbeiten an der Pipeline Kraft Sibiriens (Archivbild)

    „Kraft Sibiriens“ erreicht Chinas Grenze

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    Der russische Gaskonzern Gazprom hat bereits 1954 Kilometer der Gaspipeline Sila Sibiri („Kraft Sibiriens“), d. h. 90,5 Prozent der Strecke vom Tschajanda-Gasfeld bis zur chinesischen Grenze im fernöstlichen Gebiet Amur, fertig gebaut. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens am Mittwoch hervor.

    Wie es heißt, sei die Schaffung von zwei großen Zentren zur Gasförderung im Rahmen der „östlichen Route“ zur Lieferung von blauem Brennstoff nach China vorgesehen.     

    Die für die Gasförderung nötigen Objekte seien bereits zu 50 Prozent bereit. Bisher seien im Vorkommen 113 Fördersonden gebohrt, auf denen die Montage der Ausrüstung kurz vor ihrem Abschluss stehe. 

    Noch bis Jahresende sollen die Bau- und Montagearbeiten auf diesem Abschnitt abgeschlossen werden.  

    Für das Jahr 2019 seien die Tests, die Montage der Stromversorgungs-, Kommunikations- und  Fernwirktechniksysteme geplant, heißt es.  

    Gazprom und der chinesische Öl- und Gaskonzern CNPC hatten im Mai 2014 nach zehnjährigen Verhandlungen einen auf 30 Jahre ausgelegten Vertrag über Gaslieferungen per Pipeline „Kraft Sibiriens“ nach China abgeschlossen. Der Deal hat ein Volumen von 400 Milliarden US-Dollar.

    Die 3.000 Kilometer lange Pipeline wird eine Jahresleistung von 38 Milliarden Kubikmetern haben.

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    Tags:
    Kraft Sibiriens, Öl- und Gaskonzern CNPC, Gazprom, China, Russland
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