07:41 19 August 2018
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    Ein Lebensmittelgeschäft (Symbolbild)

    Alljährliche Verluste des Westens durch Russlands Embargo beziffert

    © Sputnik / Alexej Malgavko
    Wirtschaft
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    Nach der Verhängung des Einfuhrverbots für Lebensmittel aus der EU und den USA durch Russland im Jahr 2014 büßen westliche Länder etwa 8,3 Milliarden US-Dollar (zirka 7,1 Milliarden Euro) jährlich ein. Davon zeugen Statistikangaben des staatlichen Zolldienstes der Russischen Föderation.

    Demnach sind Polen, Österreich und die Niederlande, die Hauptlieferanten von Agrarerzeugnissen nach Russland waren, besonders von den Sanktionen betroffen.

    Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Gültigkeitsdauer des Erlasses über das  Lebensmittel-Embargo gegen jede Länder, die sich den antirussischen Sanktionen angeschlossen hatten, bis Ende 2019 verlängert.      

    Am 5. Juli hatte der Rat der Europäischen Union entschieden, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis zum 31. Januar 2019 zu verlängern.

    Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich nach dem nationalistischen Umsturz in der Ukraine 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und die EU politische und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten, und nahm Kurs auf Importersatz.-

     

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    Verluste, Embargo, Föderaler Zolldienst Russlands, Wladimir Putin, Niederlande, Österreich, Polen, USA, Russland
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