06:02 29 Februar 2020
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    Russland hat ein weiteres Mal von der Unterbringung föderaler Anleihen abgesehen. Wie das Finanzministerium am Dienstag in Moskau mitteilte, wurde eine zum 12. September angesetzte Auktion abgesagt. Die Entscheidung führte die Behörde auf „ungünstige Marktkonjunktur“ zurück.

    Es handelt sich bereits um die dritte Absage seit dem 22. August. Damals wies das Finanzministerium zum ersten Mal auch auf eine instabile Lage auf dem Schuldenmarkt als Folge eines massiven Verkaufs föderaler Anleihen durch Devisenausländer hin. Ausländer stießen ihre Papiere aus Angst vor neuen US-Sanktionen ab.

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    Zuletzt hatte eine Auktion am 29. August stattgefunden. Dabei wurden Anleihen im Wert von rund 15 Milliarden Rubel (184,3 Millionen Euro) mit einer Laufzeit bis 15. Dezember 2021 untergebracht. Am 5. September sagte das Finanzministerium eine nächste Auktion wegen „zu hoher Volatilität auf dem Finanzmarkt“ ab.

    Der Schuldenmarkt wird unter anderem durch einen vom US-Kongress erstellten Gesetzentwurf destabilisiert. Das Dokument verbietet US-amerikanischen natürlichen und juristischen Personen beliebige Operationen mit staatlichen russischen Schuldverschreibungen.

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    Tags:
    Auktion, Absage, Konjunktur, Anleihen, Platzieren, Russland