05:41 19 November 2018
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    Ukrainischer Präsident Petro Poroschenko

    Poroschenko glaubt nicht an Staatsbankrott der Ukraine im Jahr 2019

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    Wirtschaft
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    Trotz Schulden droht der Ukraine kein neuer Staatsbankrott im kommenden Jahr. Das erklärte am Freitag der ukrainische Präsident Petro Poroschenko.

    Poroschenko hat daran erinnert, dass die Staatsverschuldung der Ukraine von 2007 bis 2010 um 26 Milliarden US-Dollar und von 2010 bis 2014 um rund 20 Milliarden US-Dollar zugenommen habe. Wenn es nicht dazu gekommen wäre, könnte Kiew auf ausländische Kreditaufnahme sogar verzichten.

    „Ich möchte betonen: Damals, als man für 2014-2015 eine Staatspleite prognostizierte und unsere Gold- und Devisenreserven knapp fünf Milliarden betrugen, passierte nichts. Auch heute wird es nicht zu einer Destabilisierung kommen“, sagte Poroschenko auf der jährlichen Konferenz der Europäischen Strategie von Jalta (YES) am Freitag.

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    Im Mai hatte der ukrainische Ministerpräsident, Wladimir Groisman, erklärt, in den nächsten vier Jahren werde Kiew 27 Milliarden Dollar Schulden begleichen.

    In den Jahren 2016 und 2017 hatte die Ukraine vom Internationalen Währungsfonds zwei Tranchen von jeweils einer Milliarde Dollar erhalten. Kiew rechnete mit dem Erhalt einer neuen Tranche bis Ende des vorigen Jahres. Jedoch ist dies bis heute noch nicht geschehen. Unter den Schlüsselforderungen des Internationalen Währungsfonds an die Ukraine für die Gewährleistung einer erneuten Kredittranche war die Gründung eines Antikorruptionsgerichts.

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    Tags:
    Verschuldung, Staatsbankrott, Wladimir Groisman, Petro Poroschenko, Ukraine