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    Das US-Justizministerium hat bei Tesla Inc. wegen öffentlicher Äußerungen des Chief Executive Officers Elon Musk eine Ermittlung eingeleitet. Dies meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen.

    Die Staatsanwaltschaft eröffnete demnach eine Betrugsuntersuchung, nachdem Musk letzten Monat getweetet hatte, dass er beabsichtige, Tesla von der Börse zu nehmen und dass die Finanzierung für diese Transaktion gesichert sei.

    Die Ermittlung befindet sich laut Bloomberg im Anfangsstadium und kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

    Zuvor hatte Elon Musk mitgeteilt, dass er einen Rückkauf der Tesla-Aktien erwäge. Folglich würde er das Unternehmen von der Börse nehmen und in ein nicht an der Börse gelistetes Unternehmen verwandeln. Kurz nach der Erklärung von Musk legten Tesla-Papiere um zehn Prozent zu. 

    Am 2. August hatte Tesla über die Ergebnisse des Unternehmens für das zweite Quartal Rechnung abgelegt. Es hat Rekordverluste erlitten: 717,5 Millionen Dollar, im ersten Quartal waren es dagegen nur 336,4 Millionen Dollar. Das hatte mit dem Start des Projekts Model 3 zu tun: Seine Produktion erfordert einen zusätzlichen Kostenaufwand.

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    Betrug, Börse, Tweet, Ermittlung, Tesla, US-Justizministerium, Elon Musk, USA