05:45 10 April 2020
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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in einem Interview für die Zeitung die „Rheinische Post“ den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 als sinnlos bezeichnet.

    Laut Poroschenko sprechen die Fakten gegen dieses Projekt. Diese Pipeline mache ökonomisch keinen Sinn. Es sei ein Versuch Russlands, die Ukraine zu schwächen, die bisher im Jahr rund drei Milliarden Dollar Transitgebühren einnehme, sagte der ukrainische Präsident.

    Mit dieser Pipeline wolle sich Russland ein geopolitisches Druckmittel auf Westeuropa verschaffen. Die Ukraine verfüge hingegen über mehr als ausreichende Transportkapazitäten, um russisches Gas nach Westeuropa zu leiten, behauptete der ukrainische Staatschef.

    Darüber hinaus lud Poroschenko deutsche Energiekonzerne ein, in die ukrainische Gaswirtschaft zu investieren. „Wenn sie möchten, können sie gerne das Management kontrollieren, sollte es da irgendwelche Zweifel geben“, so Poroschenko.

    Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin vermutet, im Falle der Umsetzung des Projekts Nord Stream 2 werde Russland auf die Gaslieferungen durch die Ukraine verzichten.

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    Tags:
    Druckmittel, Gaspipeline, Nord Stream 2, Rheinische Post, Pawel Klimkin, Petro Poroschenko, Russland, Ukraine