17:23 12 August 2020
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    Der Russische Rubel gehört aus Sicht der Deutschen Bank zu den am stärksten unterbewerteten Währungen. Das berichtet das russische Portal RBK unter Berufung auf die jüngste Studie der Deutschen Bank.

    Den Angaben nach liegt der aktuelle Wechselkurs der russischen Währung etwa um 15 Prozent unter ihrem realen Kurs. Experten der Bank schließen nicht aus, dass sich die russische Währung künftig auf 60 Rubel pro 1 US-Dollar verteuern wird. Am Freitag legte die Zentralbank Russlands den Wechselkurs bei 65,5906 Rubel/Dollar fest.

    In der Studie wurden 31 Währungen ausgewertet. Zehn davon sind überbewertet und 21 unterbewertet. Neben dem Rubel gehören zu den drei am stärksten unterbewerteten Währungen die Türkische Lira (-46,2 Prozent) und der Kolumbianische Peso (-22,3 Prozent). Dagegen liegt der aktuelle Wechselkurs der US-Devise um etwa sieben Prozent über ihrem realen Wert.

    Zuvor hatte Russlands Finanzminister Anton Siluanow erklärt, dass der Rubel „ziemlich stark unterbewertet ist“. Er führte die Rubelschwäche vor allem auf Erwartungen einer neuen Welle von Sanktionen gegen Russland und auf die Instabilität auf Schwellenmärkten wie Türkei, Südafrika oder Argentinien zurück.

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    Tags:
    Geld, Währung, Dollar, Euro, Lira, Rubel, Deutsche Bank, Russland, Deutschland