20:26 18 Oktober 2018
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    BP-Chef: „So könnten die USA Europas Energiesystem ruinieren“

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    Wirtschaft
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    Der Chef des britischen Energieriesens BP Robert Dadley hat neue US-Sanktionen gegen die russischen Energieunternehmen Gazprom, Rosneft und Lukoil nach Vorbild des Strafpakets gegen Rusal als tödlich für das Energiesystem Europas bezeichnet. Allerdings glaubt er nicht an das fatale Szenario.

    „Ich glaube nicht, dass dies passieren kann“, so Dudley bei der Oil & Money Conference. 

    „Ich denke, wenn solche Unternehmen wie Gazprom, Rosneft oder Lukoil mit US-Sanktionen belegt werden, wie das mit Rusal passiert war, wird das wortwörtlich das Energiesystem von ganz Europa ruinieren“, äußerte Dudley auf die Frage über den Einfluss potenzieller Direktsanktionen der USA, die den BP-Anteil im russischen Konzern Rosneft betreffen könnten. 

    Mehr zum Thema: USA: Auch diese Gefahr geht von Russland aus

    Anfang April hatten die Vereinigten Staaten ein neues Strafpaket gegen Russland angenommen. Demnach wurden die Unternehmer Oleg Deripaska und Viktor Wechselberg sowie ihre Unternehmen Rusal, En+ Group, die GAZ-Gruppe und Basic Element (Basel) auf die „schwarze Liste“ gesetzt. Das bedeutet ein Verbot für jegliche Geschäfte für US-Bürger mit diesen Unternehmen sowie das Einfrieren ihrer Aktiva in den USA. Seit Januar vergangenen Jahres hat die US-Administration Sanktionen gegen 232 Personen und Firmen aus Russland verhängt. 

     

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    Tags:
    Energiesystem, Kollaps, Sanktionen, LUKoil, Rosneft, Gazprom, Rusal, British Petroleum (BP), Robert Dudley, Europa, USA, Russland