06:14 29 Februar 2020
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    Im November soll in den USA die Kongresswahl stattfinden. Mit Hinblick auf dieses politische Ereignis haben nun mehr als 60 US-Branchenverbände scharfe Kritik an der Zoll-Politik von US-Präsident Donald Trump geäußert.

    Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die amerikanische Wirtschaftslobby die Kosten, die durch die vor kurzem verhängten Zölle entstehen, scharf kritisiert.

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    Laut den Branchenverbänden sind die unter Trump verhängten Zölle wie Steuern für amerikanische Verbraucher und Unternehmen und würden monatlich 1,4 Milliarden Dollar kosten.

    Die Wirtschaftsgruppe beruft sich dabei auf ihre Auswertung von Zoll-Rechnungsdaten, die sie landesweit und nach Bundesstaaten ausgewertet hatte.

    Die Branchenverbände werfen der Regierung von Trump zudem vor, die Kosten, die durch die Zölle für Amerikaner entstehen, herunterzuspielen.

    Die Gruppe hatte sich erst im September gegründet und sich „Zölle schaden dem Kernland” genannt. Ihr gehören seitdem Wirtschaftsverbände an, die einige der größten Konzerne des Landes vertreten.

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    Trump hatte zuvor Zölle auf chinesische Importe im Wert von 250 Milliarden Dollar sowie auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland verhängt.

    Das hat unter anderem dazu geführt, dass einige Warengruppen für Amerikaner teurer geworden sind. 

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    Tags:
    Zölle, Lobbyisten, Donald Trump, USA