18:16 20 November 2018
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    10-Rubel-Münzen Russlands (Symbolbild)

    WSJ: US-Sanktionen tragen zur Stärkung russischer Wirtschaft bei

    © Sputnik / Ilja Pitalew
    Wirtschaft
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    Die amerikanischen Sanktionen haben – unbeabsichtigt – der russischen Wirtschaft in die Hände gespielt, da sie zu höheren Ölpreisen und einem billigeren Rubel beitragen. Dies stellt die Markt-Reporterin Avantika Chilkoti in ihrem Artikel für die Zeitschrift „Wall Street Journal“ fest.

    Dem Blatt zufolge ist der Ölpreis als „Grundlage der russischen Exporte“ seit Mitte August um 14 Prozent gestiegen. In vielerlei Hinsicht sei dieses Wachstum auf die Wiederverhängung der US-Sanktionen gegen Teheran zurückzuführen, die sich vermutlich negativ auf die Rohölexporte aus dem Iran auswirken würden.

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    Gleichzeitig habe die Abwertung des Rubels um 15 Prozent seit April nur zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Waren geführt, betont die Autorin.

    Darüber hinaus seien die Notierungen der russischen Energieriesen Rosneft und Lukoil in diesem Jahr um 56 beziehungsweise 39 Prozent gestiegen.

    Russland sei mit höheren Ölpreisen und einem schwachen Rubel in einer günstigeren Lage. Denn angesichts des Budgets seien diese Faktoren von doppeltem Vorteil, zitiert das Blatt einen Experten von der Vermögensverwaltung Aberdeen Asset Management.

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    Am Dienstag hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, erklärt, dass das Bild der russischen Wirtschaft den Schlüsselparametern nach insgesamt ein positives sei.

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    Tags:
    Verstärkung, Ölpreise, Rubel, US-Sanktionen, The Wall Street Journal, Wladimir Putin, USA, Russland